Raumschiffgeschwindigkeiten im Vergleich (real und fiktional)

Ist zwar auch schon ein paar Tage im Netz unterwegs, aber aufgrund meiner Vorliebe für illustrativ umgesetzte Infografiken mit Nerdbezug, packe ich das auch noch mal bei mir rein. Die Grafik ist unterteilt nach Raumschiffen mit Maximalgeschwindigkeiten unterhalb der Lichtgeschwindigkeit (angegeben in G) und denen mit Überlichtgeschwindigkeiten (angegeben in C).

The Fastest Ship in the Universe : How Sci-Fi Ships Stack Up
The Fastest Ship in the Universe : How Sci-Fi Ships Stack Up Created by: FatWallet.com

(via Nerdist)

Starkes Kometenbild von 67P

Die Rosetta-Sonde hat ein echt beeindruckendes Foto des Kometen 67P, oder auch Tschurjumow-Gerassimenko genannt, gemacht.

Tschurjumow-Gerassimenko

This single frame Rosetta navigation camera image of Comet 67P/Churyumov-Gerasimenko was taken on 7 July 2015 from a distance of 154 km from the comet centre. The image has a resolution of 13.1 m/pixel and measures 13.4 km across.

(via ESA)

Lightyear.fm visualisiert die Ausbreitung unserer bisherigen Radiosignale

Raum und Zeit sind bekanntlich zwei Seiten derselben Medaille. Besonders einleuchtend ist dies wenn man sich auf die Reise durch unsere Galaxis macht und sich immer weiter von der Erde entfernt, so wie es lightyear.fm ermöglicht.

lightyearfm02

Da sich die Radiosignale nur mit rund 300.000 km/s ausbreiten können gibt es eine ca.110 Lichtjahre durchmessende Blase um unseren Planeten, die sozusagen unserer gesamte Musik-Chartsgeschichte enthält und je weiter raus wir flögen, desto älter wäre die Musik, die wir von der Erde hören könnten. Natürlich ist das recht theoretisch, da Radiosignale nicht so stark sind und sich in der Weite des Alls zerstrahlen und wir nun mal nicht mit Überlichtgeschwindigkeit rumfliegen können. Dank lightyear.fm kann man sehen, dass die Leute auf Proxima Centauri als neuesten Hit Adeles ‚Rolling in the Deep‘ von 2011 haben und die Damen und Herren (oder was auch immer) im 47 Ursae Majoris-System noch zu 5th Dimensions ‚Wedding Bell Blues‘ von 1969 schmachten können.

(via Gizmodo)

Hello Pluto!

Wer den Titel dieses Artikels in der Stimme von Micky Maus liest, den begrüße ich in meiner Welt. 😉

Heute ist es soweit. Die kleine Sonde ‚New Horizon‘ nähert sich mit 40.000 km/h dem ehemaligen Planeten, über den man bisher wenig wusste. Auf der Seite der NASA und über den entsprechenden Twitterfeed bekommt man die Meldungen zu den neuesten Entwicklungen. Wer also die nächsten Stunden nichts vor hat, kann sich mit dem Anflug auf Pluto die Zeit vertreiben.


Bis es soweit ist kann man aber auch passend dazu die neueste Kreation von Acapellascience anhören, die als Bruno-Mars-Cover die Mission und Ausstattung der New Horizon musikalisch zusammenfasst.

Satelliten und Weltraumschrott in Echtzeit

stuffinspace

Man kann sich ja gar nicht vorstellen, wieviele menschengemachte Objekte und deren Reste so um die Erde kreisen. James Yoder hat deshalb mit den Daten von Space Track eine 3D-Darstellung der orbitalen Objekte erstellt, die in Echtzeit läuft. Auf der entsprechenden Seite stuffin.space kann man sich das Ergebnis anschauen und auch nach verschiedenen Kategorien filtern (GPS, Iridium, etc). Des weiteren sind Objekte farbcodiert: Rot (aktive Satelliten), Blau (Raketenkörper), Grau (Trümmer).

Wird mal Zeit da oben aufzuräumen.

(via Gizmodo)

New Horizons – Trailer zum nächsten großen Schritt in der Erforschung des Sonnensystems

Am 14. Juli 2015 erreicht die NASA-Sonde ‚New Horizons‘ Pluto, den ehemaligen Planeten, und seine Begleiter. Mit diesem Trailer weckt die National Space Society große Erwartungen für diesen historischen Schritt in der Erforschung unseres Sonnensystems. Mal sehen, was sich da draußen so findet.

Mehr Informationen zur Mission gibt es hier und hier.

Marsmission als Musikvideo: Jamie xx – Gosh

Ein Musikvideo, dem man schon eine Minute Zeit geben muss. Der Musikproduzent und DJ Jamie xx hat für seinen Track ‚Gosh‘ zusammen mit Erik Wernquist ein Video kreiert, welches die Besiedlung und das Terraforming des Mars behandelt. Ungewöhnliche Thematik für ein Musikvideo, aber dank Wernquist in der visuellen Ästhetik bestechend, wie bereits bei seinem auch hier geposteten Kurzfilm ‚Wanderers‚.

Jamie xx – Gosh from QUATTRO on Vimeo.

(via io9)

Kurz Gesagt erläutert das Fermi-Paradoxon

Hatte ich schon mal als Thema und es ist immer wieder ernüchternd zu realisieren, dass eine Zukunftsvision wie in Star Trek als extrem unwahrscheinlich einzustufen ist. Schlimmer noch, dass wir als Spezies höchstwahrscheinlich niemals aus diesem Sonnensystem schaffen werden und da auch niemand ist, der auf uns warten könnte. Möglicherweise aber auch beruhigend?

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