Virtuelle Tour auf der Enterprise D – Update

Unglaubliche Leistung von JasonB oder auch decimusoctavius auf reddit, der zur Zeit dabei ist ein virtuelles Modell der Enterprise D mit der Unreal Engine (Oculus Rift kompatibel(!)) zu realisieren. Als Vorlage benutzt er offenbar die original Konstruktionszeichnungen und fügt mit viel Liebe zum Detail die passenden Texturen und Ausstattung hinzu. So wie hier hat man das Flaggschiff der Föderation in sieben Staffeln der Serie nie zu sehen bekommen (inkl. Toiletten (und den drei Muscheln!)). Was noch fehlt wäre interaktives Personal, aber für den Anfang schon mal umwerfend. Nehmt euch die 12 Minuten Zeit für das Video und bekommt zum ersten Mal ein Gefühl für die Größe dieses Schiffs. Auf seiner Projektseite kann man den Fortschritt der Konstruktion verfolgen. Bisher ist das Ganze wohl ein Ein-Mann-Hobbyprojekt und noch ist nicht klar, ob es dazu ein Crowdfunding geben und ob eine offizielle Veröffentlichung durch CBS genehmigt wird. Bleibt zu hoffen, dass genug Unterstützung für dieses Mammutprojekt aus der Fanbase zusammenkommt.

UPDATE
CBS hat ihre Kulturverhinderer (sprich Anwälte) dazu gebracht, das Video aus YouTube zu nehmen, aber hier kann man sich das Video wenigstens noch runterladen.

(via io9)

Ein Einblick in den NASA-Styleguide

Auf flickr gibt es ein Album, dass das Nasa Graphics Standards Manual vorstellt. In diesem Ringbuchordner ist alles festgehalten, was gestalterisch für die äußere und interne Kommunikation wichtig ist. Von den ganz offensichtlichen Sachen, wie die Darstellung der Wortmarke, den richtigen Farben und Schriftarten bis hin zur Anlage von Memozetteln und Vorgaben für die Gestaltung von öffentlichen Publikationen (Cover, Gestaltungsraster/Satzspiegel etc.) und auch die richtige Anlage von Schildern und Leitsystemen im Außenbereich, wurde so ziemlich an alles gedacht.

Ich hab hier mal die Präsentation mit eingebettet, aber unter dem Link oben, kann man sich die Bilder noch einmal genauer anschauen.

NASA Graphics Standards Manual

(via Brand New)

Satellit macht Fotos vom Mondtransit vor der Erde

Das müsste das erste Mal sein, dass man dank eines Satelliten die Rückseite des Mondes sehen kann und dazu noch vor der Erde vorbeiziehend, im hellen Licht der Sonne.

Ermöglicht wurden diese Aufnahmen am 16. Juli vom DSCOVR (Deep Space Climate Observatory) Satelliten, welcher 1,5 Millionen Kilometer entfernt sein Auge, bzw. seine EPIC-Linse, auf uns richtet. Eigentlich wird diese genutzt, um im Auftrag der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) Echtzeit-Überwachungen von Sonnenwinden durchzuführen

Auf jeden Fall sieht die Rückseite des Mondes erstaunlich unspektakulär aus, verglichen mit den Landschaften, die wir auf der anderen Seite immer zu sehen bekommen.

(via heise/NASA)

Raumschiffgeschwindigkeiten im Vergleich (real und fiktional)

Ist zwar auch schon ein paar Tage im Netz unterwegs, aber aufgrund meiner Vorliebe für illustrativ umgesetzte Infografiken mit Nerdbezug, packe ich das auch noch mal bei mir rein. Die Grafik ist unterteilt nach Raumschiffen mit Maximalgeschwindigkeiten unterhalb der Lichtgeschwindigkeit (angegeben in G) und denen mit Überlichtgeschwindigkeiten (angegeben in C).

The Fastest Ship in the Universe : How Sci-Fi Ships Stack Up
The Fastest Ship in the Universe : How Sci-Fi Ships Stack Up Created by: FatWallet.com

(via Nerdist)

Starkes Kometenbild von 67P

Die Rosetta-Sonde hat ein echt beeindruckendes Foto des Kometen 67P, oder auch Tschurjumow-Gerassimenko genannt, gemacht.

Tschurjumow-Gerassimenko

This single frame Rosetta navigation camera image of Comet 67P/Churyumov-Gerasimenko was taken on 7 July 2015 from a distance of 154 km from the comet centre. The image has a resolution of 13.1 m/pixel and measures 13.4 km across.

(via ESA)

Lightyear.fm visualisiert die Ausbreitung unserer bisherigen Radiosignale

Raum und Zeit sind bekanntlich zwei Seiten derselben Medaille. Besonders einleuchtend ist dies wenn man sich auf die Reise durch unsere Galaxis macht und sich immer weiter von der Erde entfernt, so wie es lightyear.fm ermöglicht.

lightyearfm02

Da sich die Radiosignale nur mit rund 300.000 km/s ausbreiten können gibt es eine ca.110 Lichtjahre durchmessende Blase um unseren Planeten, die sozusagen unserer gesamte Musik-Chartsgeschichte enthält und je weiter raus wir flögen, desto älter wäre die Musik, die wir von der Erde hören könnten. Natürlich ist das recht theoretisch, da Radiosignale nicht so stark sind und sich in der Weite des Alls zerstrahlen und wir nun mal nicht mit Überlichtgeschwindigkeit rumfliegen können. Dank lightyear.fm kann man sehen, dass die Leute auf Proxima Centauri als neuesten Hit Adeles ‚Rolling in the Deep‘ von 2011 haben und die Damen und Herren (oder was auch immer) im 47 Ursae Majoris-System noch zu 5th Dimensions ‚Wedding Bell Blues‘ von 1969 schmachten können.

(via Gizmodo)

Hello Pluto!

Wer den Titel dieses Artikels in der Stimme von Micky Maus liest, den begrüße ich in meiner Welt. 😉

Heute ist es soweit. Die kleine Sonde ‚New Horizon‘ nähert sich mit 40.000 km/h dem ehemaligen Planeten, über den man bisher wenig wusste. Auf der Seite der NASA und über den entsprechenden Twitterfeed bekommt man die Meldungen zu den neuesten Entwicklungen. Wer also die nächsten Stunden nichts vor hat, kann sich mit dem Anflug auf Pluto die Zeit vertreiben.


Bis es soweit ist kann man aber auch passend dazu die neueste Kreation von Acapellascience anhören, die als Bruno-Mars-Cover die Mission und Ausstattung der New Horizon musikalisch zusammenfasst.

11 Jahre auf dem Mars in 8 Minuten

Die NASA hat die Einzelaufnahmen der in elf Jahren zurückgelegten Strecke von 42 km des Mars-Rovers Opportunity zu einem Road-Trip-Video zusammengeschnitten. Ganz schöne Leistung für ein Gerät, dessen Mission eigentlich nur 90 Tage dauern sollte.

(via Gizmodo)