Ancient Earth Globe: Eine interaktive Reise durch die Tektonik

Mit Ancient Earth Globe kann man eine Reise durch 750 Millionen Jahre Erdgeschichte machen. Sehr interessant zu sehen, dass die Erdoberfläche im Grunde wie weiches Wachs durch die Jahrmillionen wabert.

Anhand verschiedener geschichtlich wichtiger Punkte (erste Landlebewesen, Aussterben der Dinosaurier, etc.) kann man direkt zu dem Globus springen, der das jeweilige Zeitalter repräsentiert.

Was mir aufgefallen ist, dass der indische Subkontinent geradezu mit einem Affenzahn in die eurasische Platte gerast ist, da diese Landmasse mehr Strecke zurücklegte, als der Rest drumherum. 

Das Ganze ist im Übrigen Teil eines Archivs mit Dinosaurierbildern und Fakten, die auch einiges an interessantem Material bieten.

Unternehmergeist durch Katzenkacke

Überschriften sollen ja immer kurz und knackig sein, clickwert, sozusagen. Aber diese Headline stimmt auch. eine von der Royal Society veröffentlichte Studie zeigt, dass es wohl Zusammenhänge zwischen einer Infektion von Menschen mit dem sehr üblichen Katzenkotparasiten Toxoplasma gondii und deren Unternehmerverhalten gibt.

Dazu aus der entsprechenden Veröffentlichung:

Disziplinen wie Handel und Wirtschaft verlassen sich oft auf die Annahme von Rationalität, wenn sie komplexes menschliches Verhalten erklären. Es gibt jedoch zunehmend Hinweise darauf, dass das Verhalten gleichzeitig von infektiösen Mikroorganismen beeinflusst werden kann. Der Protozoen Toxoplasma gondii infiziert weltweit schätzungsweise 2 Milliarden Menschen und wurde mit Verhaltensänderungen bei Menschen und anderen Wirbeltieren in Verbindung gebracht.

Von den Studienteilnehmern (1495 Studenten), waren die mit einer Infektion wesentlich eher an einem Abschluss im kaufmännischem Bereich interessiert, als andere und es ist bei ihnen 1,8 mal öfter der Fall, dass diese sich auch selbständig machen. Diese Relation ist aus 25 Jahren Material durchgängig nachweisbar. Offenbar setzt die Infektion bei den Betroffenen die Versagensangst für unternehmerischen Herausforderungen herunter, sodass sie auch mal eher ein Risiko eingehen.

Also, jeder, der darüber nachdenkt, sich selbständig zu machen und noch zweifelt, einfach mal das Katzenklo mit den Händen sauber machen.

32 KM – Ein Damm wird zum Kunstprojekt

Der niederländische Abschlussdeich, der mit seiner Länge von 32 Kilometern das IJsselmeer von der Nordsee abtrennt und so verhindert, dass die Niederlande absaufen, ist an sich schon ein beeindruckendes Monument menschlicher Schaffenskraft.

Um dieses Bauwerk eine angemessene Würdigung zukommen zu lassen und den Menschen die Besonderheit seiner Existenz bewusster zu machen, hat das niederländische Designlab Studio Roosegaarde auf dem Damm ein dreiteiliges Kunst/Design-Projekt realisiert.

Der erste Teil sind die „Gates of Light“, eine Installation von reflektierenden Konturen, die die Bauwerke der Lorentz Schleusen durch von hindurchfahrenden Autos auf der Autobahn 7 illuminieren und dadurch ihre typische Architektur der 30er Jahre hervorheben.

Die zweite Station „Glowing Nature“ ist ein Boden gefüllt mit bioluminiszenten Algen, welche Besucher mit ihrem ganzen Körper austesten können.

Zuletzt folgt „Windvogel“, Windrachen, die an grün leuchtenden, stromgenerierenden Kabeln hängen (bis zu 100 kW) und nachts wirken, als ob es sich um frei schwebende leuchtende Bögen handelt.

Insgesamt ein sehr schönes Projekt, welches dem Damm eine weitere künstlerische Dimension gibt, über seine lebenswichtige und infrastrukturelle Komponente hinaus.

Menschliches Balzverhalten im Club als Naturdoku

In schönster Richard-Attenborough-Manier zeigt dieses Video eine Gruppe Männchen der Spezies Mensch bei ihrem erfolglosen Antanzversuchen, um bei den Weibchen im Club zu landen. Leider sieht das ganze dann doch nach der harten Realität der natürlichen Auslese aus.

(via Blame It On The Voices)

Eure Kleingeistigkeit und Überheblichkeit kotzt mich an!

Das geht raus an alle, die glauben, dass ihre Ideologien oder Religionen irgendeine Bedeutung hätten, die sie legitimiert, anderen damit auf den Sack zu gehen oder sogar Leben zu nehmen.

Das geht raus an alle, die glauben ihr lächerlicher Gott würde sich dafür interessieren, wer sich wie am Genital spielt, an welchem Wochentag ich was essen darf oder an welchen Tagen es mir erlaubt ist zu tanzen.

Das geht raus an alle, die nicht weiter denken, als bis zu ihrer Nasenspitze und trotzdem anderen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben.

Wir alle sind nichts, nicht mal ein kleiner Funken auf einem nichts von einem Planeten in einer winzigen Galaxis. Macht daraus was ihr wollt, aber lasst die anderen in Ruhe.

Live Rendering eines Waldes mit der Unreal Engine

Mal wieder ein kleines Update, wozu computergenerierte Grafik mittlerweile in der Lage ist. Dieses Demovideo zeigt einen Waldabschnitt im Detail; Steinwände, Laub und Unterholz, Blätter und Nadeln. Alles extrem detailliert und unglaublicherweise live gerendert.

(via heise online)

NEBULAE – Ein simulierter kosmischer Nebel

Es ist zwar keine Darstellung echter Gaswolken im Weltall, aber die Präsentation hypnotisiert auf jeden Fall. Teun van der Zalm hat diese dreidimensionalen Bilder inspiriert von den bekannten Hubble-Teleskopbildern erstellt und sie zeigen, wie die Geburtsstätten neuer Sterne aussehen (zumindest, wenn man auch all die Wellenlängen mit einrechnet, die wir normalerweise nicht sehen können). Also nehmt, euch 10 Minuten Zeit und lasst euch in den Bann dieser fantastischen Bilder ziehen. Da kommt man mal ans nachdenken, über die Größe des Universums und wie es wohl sein mag auf einem Planeten zu leben, wo sowas des nachts am Himmel steht.

NEBULAE – a cosmic meditation from Teun van der Zalm on Vimeo.

(via SPACE.com)

Digital Vegetable – Ein musikalisches LED-Treibhaus

Als ein Kunstprojekt an der Schnittstelle zwischen digitaler Welt und den biologischen Gefilden eines Treibhauses bildet „Digital Vegetables“ eine besondere Installation, die zur Zeit in Tokio steht.

Das Gewächshaus hat sieben Gemüsearten im Inneren, wobei jedes Gemüse bei Berührung einen anderen Klang auslöst. Die verschiedenen Klangeffekte wurden durch die Aufnahme von natürlichen Klängen wie „Berühren von Blättern“ und „Fressen von Früchten“ erzielt und dann vom Sounddesigner Ray Kunimoto mit verschiedenen Orchesterinstrumenten vermischt, um eine Melodie zu erzeugen. Dazu gibt es dann auch passend eine Visualisierung durch LED, die das ganze auch zur einem optischen Erlebnis macht.

でじべじ –Digital Vegetables– by PARTY from PARTY on Vimeo.

Act of Love – tierisches Balzverhalten übertragen auf Menschen

Wie sähen Flirts unserer Spezies aus, wenn sie das Balzverhalten von Tieren an den Tag legte? Der japanische Kondomhersteller Sagami hat dazu ein witziges Video erstellt, das eher nach Pina Bausch als nach Tierdoku aussieht. Die dazugehörige lehrreiche wie schön gemachte Seite zeigt auch noch einmal im Detail, was für außergewöhnliche Balzrituale im Tierreich noch so zu finden sind.

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