Jamiroquai – Cloud 9

Ich muss sagen, der erste veröffentlichte Titel aus Jamiroquais neuem Album „Automaton“ mit gleichem Namen, hatte mich noch nicht ganz überzeugt. War nett. Nennt mich konservativ, aber ich mag den klassischen Discofunk lieber. Daher hat es mir ‚Cloud 9‘ eher angetan. Das ist Musik zu der ich gut arbeiten kann. Daher lief das die letzte Woche auch öfter in meinem Büro und ich hab einfach auch noch einmal den angebotenen Youtube-Mix durchgehört, weil es schon viel zu lange her war, dass ich Jamiroquai gehört hatte.

Computer und Musik – Damals und Heute

Zwei Interessante Artikel flogen diese Woche durch meine Timeline, die beide mit Computern und Musik zu tun haben und zeigen, wie der Computer vom Instrument zur kreativen Erzeugung von synthetischen Klängen zu einem selber gestaltenden Mitspieler in der Kunst geworden ist.

Bereits 1951 hat Alan Turing den ersten programmierbaren Rechner Manchester Mark I dazu gebracht mit seinen Warntönen „God Save the Queen“ zu spielen und hat somit den Grundstein für Synthesizer-Musik gelegt. (via engadget)

Zugegeben, ich habe schon Festplatten und Diskettenlaufwerke im Zusammenspiel gehört, die besseren Sound produziert haben, aber immerhin.

Den anderen Artikel las ich auf Quartz, in dem behauptet wird, das eine künstliche Intelligenz aus dem Hause Sony, zum ersten Mal überhaupt selbständig einen Popsong komponiert hat. Ob man das so stehen lassen kann ist fraglich. Es ist natürlich schon eine interessante Leistung für eine KI aus einem riesigen Fundus an Musik herauszufinden, was passende Melodien sind und dann daraus was Neues zu erschaffen, aber erstens ist das nicht das erste Mal, wie einige Kommentatoren unter den YouTube-Videos richtig hinweisen und zum Zweiten sind die Texte zu den Liedern von einem Menschen hinzugedichtet worden. Nicht verwerflich, sowas nennt man wohl eine Koproduktion von Mensch und Maschine. Zumal es ja durchaus auch schon KI-Bestrebungen gibt, Texte zu schreiben, wie ich bereits in diesem Artikel schon mal präsentiert habe.

Auf jeden Fall sind das die beiden Werke der KI aus dem Sony CSL Research Laboratory; „Daddy’s Car“ und das wesentlich schrägere „Mr. Shadow“.


GRU:NToN Open-Air Closing Party 2016

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Es war bei schwül-feuchtem Wetter in einer Augustnacht in einer kleinen Westernstadt am Arsch der Welt (Worringen). Eine Nacht, die in das kollektive Gedächtnis als die Moskito-Party eingehen wird. Es war eine der besten Parties des Jahres, auch wenn sich zu später Stunde ein Schwarzmarkt für Essbares zu etablieren begann, da neben dem Alkohol und andere Substanzen irgendwie keiner an Grillgut gedacht hatte. Aber Bier ist ja auch Brot und eine nette Frau aus Moskau hat mir einen Sesamkringel geschenkt, um wenigstens meine Crowd zu versorgen (Danke Sasha!).

Einen Teil dieser unvergesslichen Nacht hat Carsten Halm dokumentiert und sein Set auf Soundcloud gestellt. Wir hatten Spaß, die Mücken hatten eine Überdosis von allem und so kann es auch gerne im nächsten Jahr weitergehen.

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Künstliche Intelligenz komponiert passende Musik zu Bildern

Die KI der chinesischen Suchmaschine Baidu wurde mit hunderten Milliarden Vorlagen aus Bildern und Musik mit einem Deep Learning Algorithmus darauf trainiert Musik passend zu Bildern zu kreieren. Für den Anfang schon mal recht eindrucksvoll. Anscheinend ist künstliche Intelligenz das einzige, was sich 2016 vorwärts entwickelt.

Jamie XX – Gosh by Romain Gavras

Ich habe sowohl schon mal das offizielle Video zu diesem Track gepostet, in dem es um die Besiedelung des Mars geht, als auch schon mal einen Eintrag zu dieser Geisterstadt in China gemacht, die versucht Paris zu imitieren. In Romain Gavras Interpretation kommt beides zusammen, also muss es im Logbuch dokumentiert werden.

Jamie XX, Gosh from ROMAIN-GAVRAS on Vimeo.

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