Präsentation des Eames Lounge Chair 1956

Wer sich ein bisschen für Design insbesondere dem Mid-Century-Stil interessiert, kommt an dem Namen Eames und diesem Klassiker des Möbeldesigns nicht vorbei. Das Designerpaar Charles und Ray Eames erschufen zeitlose Designobjekte, die auch über 50 Jahre später in keinem Haushalt, der etwas auf sich hält, fehlen dürfen.

Das Video zeigt das Debüt des Eames Lounge Chair und wer das Vorgespräch zu Designern und den bisherigen Stühlen überspringen möchte, sollte zu Minute 8:00 skippen, wo es in Medias Res geht.

(via open culture)

Interior Design durch die Jahrzehnte

Von einer Firma für Wasserenthärter (warum auch immer) erstellte interaktive Grafik, die die Wohntrends der letzten 60 Jahre in hübschen reduzierten Grafiken zusammenfasst.

Interior Design by Decade - Harvey Water Softeners
A look back at Interior Design by Decade has been produced by Harvey Water Softeners.

(via laughing squid)

Der letzte Schrei bei Schimpansen: Ohrschmuck

schimpanse

Edwin van Leeuwen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Nimwegen hat in seiner Schrift  ‚Eine gruppenspezifische willkürliche Tradition bei Schimpansen‚ dargelegt, wie eine Gruppe von Schimpansen in Sambia Ohrschmuck entwickelt hat und eine Tradition daraus wurde. Eines der Schimpansenweibchen namens Julie begann damit, sich ein Grashalm in ein Ohr zu stecken und andere machten es ihr nach. Dieses Verhalten hat sich auch nach dem Tod von Julie gehalten und kann so als eine Tradition angesehen werden. Es ist das erste Mal, dass ein solches Verhalten bei Primaten beobachtet wurde.

Ich versuch gerade ein Wortspiel mit Modewelt und Stroh im Kopf zu finden, aber… naja…

(via Neatorama / The Dodo)

Retusche nach verschiedenen Schönheitsidealen

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Freigegeben zur Retusche: Esther Honig

Die Journalistin Esther Honig hat das oben gezeigte unbearbeitete Portrait von sich in die Welt geschickt und Photoshop-Anwender (Profis wie Amateure) gebeten ihr Bild des jeweiligen vorherrschenden Schönheitsideal anzupassen. Dabei herausgekommen ist eine Galerie mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen, die das allgemeine, wie individuell wahrgenommene Schönheitsideal der jeweiligen Region repräsentiert. Die besten und/oder natürlichsten sind meines Erachtens diese:

Seltsam hingegen sind unter anderem diese Retuschen:

(via boredpanda)

Lileks – Unterhaltsame Retromania

Da mein RSS-Zulieferer den ganzen Tag schon unter einer kriminellen DoS-Attacke leidet und ich so gar nicht schauen kann, was es denn neues in der Welt gibt, an dieser Stelle mal was altes, was mir sehr am Herzen liegt: lileks.com

lileks

Ich kenne die Website von James Lileks aus Minneapolis jetzt seit mindestens zehn Jahren. Nie gut programmiert und etwas unsystematisch gestaltet (mittlerweile geht es) ist sie doch ein unglaublich unterhaltsames Archiv für die Liebhaber der goldenen Mid-Century-Ära des amerikanischen Jahrhunderts gepaart mit einem Humor, der von Liebe, sowie von (mildem) Sarkasmus für die teilweise haarsträubende Naivität dieser Zeit geprägt ist.

Auf seiner Seite findet man diverse höchst amüsant kommentierter Bildersammlungen, z.B. alte kolorierte Postkarten von Motels, die von einer motorisierten Wohlstandwelt erzählen. Einem Motel hat er sich dabei mit einer eigenen Seite ausführlich gewidmet: dem ‚Gobbler…the grooviest motel in Wisconsin‚.

gobbler

Mein absoluter Lieblingsteil ist aber die ‚Gallery of regrettable food‚, welche zusammen mit den Beschreibungen der extrem absonderlichen abgebildeten Speisen so urkomisch ist, dass ich sogar das Buch dazu gekauft habe.

regrettablefood

„One of the more popular cuts: pressed shank braised with smoker’s phlegm.“

Ebenso sehens- wie lesenswert ist die Abteilung ‚Interior Desecrations‚, in der sich Lileks hauptsächlich den Geschmacksverirrungen in Einrichtungsfragen der 70er Jahre widmet. Auch dieses Buch habe ich mir zugelegt.

interiordesecrations

„Here we see the problem that bedevils most urban dwellers: what can I do to make my unbearably claustrophobic room seem even smaller?“

Wenn ihr also irgendwann (in der dunklen Jahreszeit, oder so) mal was zu Lachen braucht und ihr auch eine Vorliebe für die seltsamen Lifestyle-Auswüchse des 20. Jahrhunderts habt, so sei euch dieses Retromania-Archiv wärmstens ans Herz gelegt.

Neues vom 3D-Druck

Ich habe wieder einige interessante Artikel zum Thema gefunden auch wieder mit einer interdisziplinären Bandbreite:

Urbanes und Stadtplanung

sf_3D-model

Die CAD-Experten von Autodesk haben einen Großteil von San Franciscos Zentrum als 3D-Druck ausgegeben. Auftraggeber ist das Immobilienunternehmen Tishman Speyer, die sich auf dem Modell Datenvisualisierungen über Grundstückspreise und Entwicklungen in der Stadt mittels Projektionen anzeigen lassen. Da das Modell aus 115 Einzelteilen besteht, können bei Veränderungen im Stadtbild entsprechende Teile ausgetauscht werden.

(via CNET/The Verge)


Nahrung

In der Kategorie ganz witzig, aber eher Gastronomie- als Heimanwendung dieser Pfannkuchendrucker. Nicht wirklich ein 3D-Drucker, aber nett anzusehen:

(via digitaltrends)

smoothfood

Damit ältere Menschen auch noch Freude am Essen haben können, jedoch unter Vermeidung von Beschwerden bei der Nahrungsaufnahme, entwickelt das Unternehmen biozoon zusammen mit Spitzenköchen eine geschmackvolle Variante zum Altersheim-Einheitsbrei. ‚Performance‚ nennt sich das System, bei dem mit der 3D-Drucktechnologie neue Formen von Nahrungsmitteln im Bereich Smoothfood entwickelt werden.

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