Stadt, Licht & Bewegung – Ein filmisches Danke eines Flüchtlings an seinen Zufluchtsort

Waref Abu Quba flüchtete vor dem Krieg in Syrien und landete in Darmstadt. Offenbar hat es diese Stadt und deren Bewohner gut mit ihm gemeint und ihn schwer inspiriert, denn als Dank für die Zeit, die er bisher dort ist, hat er eine kleine künstlerische Trilogie zu Ehren Darmstadts erstellt.

As a Syrian refugee and through this artistic film, I am trying to say „Thank You“ to the people of Darmstadt and Germany for their helpfulness and hospitality. I hope you like it 🙂

Stadt, Licht & Bewegung (City, Light & Movement) from Waref Abu Quba on Vimeo.

(via Klonblog)

Don’t Hug Me I’m Scared 6 – Das Finale

Und so schließt die DHMIS-Serie mit ihrem sechsten Teil den Kreis. Ein bisschen löst sich hier auf, was den drei Protagonisten dieser bizarren Show überhaupt zugestoßen ist.

Vinny von ‚YouTube Explained‘ hat (wie auch einige andere, z.B. der hier) auf jeden Fall eine recht schlüssige Erklärung der gesamten Serie zusammengefasst. Im Grunde geht es um Medienkritik, insbesondere um den Einfluss des Fernsehens. Seems legit.

„2001“ mit Picasso-Filter

Bhautik Joshi hat Filmszenen aus „2001 – A Space Odyssey“ durch einen auf Picassos kubistische Kunst trainierten Deep Learning Algorithmus gefiltert und das sieht echt hübsch aus.

2001: A Picasso Odyssey from Bhautik Joshi on Vimeo.

(via The Verge)

Gras anbauende Nonnen – Fotoserie

Hübsche Einblicke in das Leben eines Ordens von dauerbreiten Nonnen, die ihr Leben mit dem Anbau von Ganja und dessen Nebenprodukten bestreiten. Muss ja eine himmlische Qualität haben. Verantwortlich für die Bilder der Fotoserie ‚Sisters of the Valley‚ sind Shaughn Crawford und John DuBois.

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(via Booooooom)

Für den nächsten Herbstspaziergang…

Ein Laubarrangement bringt den Baum zum Glühen. Ist was früh dafür, aber wenn es denn wieder soweit ist, könnte man das ja mal ausprobieren.

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(via reddit)

Die Stadt aus einer anderen Perspektive – Die Fotokunst des Aydın Büyüktaş

Der Fotograf und Digitalkünstler Aydın Büyüktaş eröffnet mit seinen, die räumliche Wahrnehmung erweiternden, Fotomontagen einen neuen Blick auf seine Heimat Istanbul und auf die Stadt als Konstrukt im Allgemeinen.

Mit seiner neuen Serie „Flatland„, die von dem gleichnamigen Roman inspiriert ist, biegt er Stadtteile und Sehenswürdigkeiten in Inception-Manier um mindestens 90° und das ermöglicht interessante Einblicke.flatland_01(via This is Colossal)

Noch ein bisschen weird nudity am Mittwochabend

Zur allgemeinen Verwirrung… Nichts zu danken. Gerne.

form n11 – objectification from Albert Omoss on Vimeo.

(via BoingBoing)

Keep it classy, Manchester! – Der Renaissance-Schnappschuss zum Jahresanfang

Als der Fotograf Joel Goodman an Silvester durch die Straßen Manchesters zog, um Aufnahmen für die Manchester Evening News zu machen, hat er wohl nicht damit gerechnet den ersten großen Internethype 2016 loszutreten. Der Grund ist dieses Bild, welches durch einen Tweet von Ronald Hughes, einem BBC-Produzenten, schnell die Runde machte:JS79535762Oberflächlich gesehen ein Schnappschuss, doch durch einen glücklichen Umstand zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort auf den Auslöser zu drücken und, nehme ich zumindest an, dem geübten Auge des Fotografen, ergibt das Ganze eine Komposition im Stile der Renaissance-Künstler.

Dem geübten Betrachter fällt direkt die gefällige Positionierung der Elemente im goldenen Schnitt auf. Die Gesamtkomposition folgt der Schnecke hin zu dem Gesicht des am Boden liegenden Mannes im Vordergrund.painting2Demzufolge wurde das Bild einer noch genaueren Untersuchung unterzogen und die einzelnen Elemente des Bildes (mit einem Augenzwinkern) im Sinne der Kunsthistorie analysiert:Was natürlich auch nicht ausblieb, war das Bild anhand eines Deep-Learning-Algorithmus namens DeepForger an verschiedene Kunststile anzupassen.

Die dystopischen Gemälde des Jean-Pierre Roy

Jean-Pierre Roys Werk ist in den letzten 13 Jahren seit seinem Master-of-Fine-Arts-Abschluss an der New York Academy of Art stetig gewachsen. Hat er in den frühen Jahren unter anderem beeindruckende Acrylgemälde von dystopischen Stadtlandschaften kreiert, so entwickelt sich seine Thematik hin zu surrealen Motiven voller Laser, Hologramme, Spiegelscherben. Gigantische Männerfiguren, die sich beladen mit Frachtschiffen oder U-Boote hinter sich herziehend durch verödete Landschaften schleppen, oder in titanischen Kämpfen mit einem Gegenpart verstrickt sind, ergänzen die Motive. Oftmals sind diese Figuren anonym verfremdet durch Gesichtsmasken und umgeben von Objekten, die sich aus den oben genannten Elementen zusammensetzen.

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Feast of the Bull God, 2007

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Hazard us for Prophecy, 2009

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Neometry, 2014

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Nachlass, 2015

Sehr interessantes Werk, von dem man sich auf der Facebook-Seite des Künstlers auf jeden Fall leichter einen Überblick verschaffen kann, als auf der eigentlichen Künstlerseite.

(via Trendland)

Love Is A Drug – Ecstasy als Kunstobjekt

Der britische Street-Art-Künstler Dean Zeus Colman, oder einfach nur Zeus, dealt mit Ecstasy, zwar kein echtes, dafür umso dekorativer. Auf der Seite der Kunstgalerie Prescription Art aus Brighton kann man zur Zeit seine gerahmten, lebensecht aussehenden, jedoch überdimensionierten Ecstasytabletten in den typischen Ausformungen dieser Droge käuflich erwerben. Bei den 36 verschiedenen Varianten für gerade mal 150 £ pro Exponat, sollte für jeden die richtige Pille dabei sein; entweder als Erinnerung an alte Tage, oder als Statement des gegenwärtigen Lebensstils. Auf jeden Fall ein Hingucker.

zeus_ecstasy_mcdonalds zeus_ecstasy_chanel zeus_ecstasy_bart(via Dangerous Minds)