GEZ-Reform – Quid pro quo

Generell hätte ich keine Probleme damit, die GEZ zu bezahlen, wenn das Geld auch so verwendet werden würde, wie es eigentlich vorgesehen ist. Die Idealsituation sieht ja folgendermaßen aus: alle Haushalte haben die Rundfunkgebühren zu entrichten. Im Gegenzug sind die öffentlich-rechtlichen Anstalten durch Rundfunkgesetze dazu verpflichtet, ihren Bildungsauftrag zu erfüllen und ausgewogen alle gesellschaftlich relevanten Gruppen in der Berichterstattung zu berücksichtigen.

Die Realität sieht aber anders aus: Eine Verflachung des Tagesprogrammes, dass sich an den Privatsendern anbiedert, Bildungsauftrag und journalistische Informationen kommen viel zu kurz und in einer endlosen Aneinanderreihung von Talkshows (besonders in der ARD) werden z.T. wichtige Themen ohne wirkliche Moderation hohlgeredet. Weiterlesen

Aus gegebenem Anlass…

Ich denke, andere können das Richtige und Wichtige zu der Debatte sagen. Ich empfehle zwei Blogeinträge; einmal bei nerdcore und der andere von fraumeike, die ich in Ihrer Essenz zitieren mag:

Sexismus ist ein Problem, das über Jahrtausende der Menschwerdung “gereift” ist.
Frauen als Objekt zu sehen, ist ein uraltes männliches (und natürlich völlig überkommenes) Verhalten.
Ebenso überkommen ist aber auch das uralte weibliche Gegenstück: das Stillhalten, das Ignorieren eigener Grenzen, das Sich-nicht-wehren, das Unterordnen.

Ansonsten bleibt nur das, was mir dabei als erstes in den Sinn gekommen ist:

Sorry, musste sein. 😉

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