Fidget Spinners: The Toy That Changed America

Na, gehen euch diese kleinen Kugellager-Lebenszeitverschwender auch schon auf den Sack? Dann habe ich was für euch. The Nerdwriter hat da ein schönes Video über die „Geschichte“ des Fidget Spinners gemacht; the new craze in town. Sehr ergreifend.

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (4)

Hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Hanami

Am nächsten Morgen war ich für meine Verhältnisse wieder viel zu früh wach und so saß ich nach dem reichhaltigen Frühstück schon um halb neun im Zug Richtung Kyoto. Hier gab es auf dem Weg zum alten Kaiserpalast dann auch die ersten Kirschblüten zu sehen. Sakura hatte somit offiziell für mich begonnen.

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‚Stick To It‘ – Minidoku über die Stickerkultur

Das Juxtapoz Magazine hat diese Woche eine vierteilige Minidoku über die Geschichte und Bedeutung der Sticker-Kunst gestartet. Zwei Folgen sind auf YouTube schon anzuschauen. In jeder Folge kommen die Insider (u.a. Shepard Fairey) dieses Teilgenres der Streetart zu Wort und erzählen von den handgemachten Anfängen in der Skaterszene der 90er Jahre bis zur Explosion durch die digitalen Verfielfältigungsmöglichkeiten und die virale Verbreitung einzelner Werke über den ganzen Globus.

Eine Schriftfont zu Ehren von Gilbert Baker, dem Erfinder der Regenbogenflagge

Die ikonische Regenbogenflagge von Gilbert Baker ist heute von keiner LGBTQ-Veranstaltung wegzudenken. Sie ist ein Symbol für die Vielfalt menschlicher Existenz und der vielen Möglichkeiten sexueller Identifikation.

Vor kurzem, am 31. März ist Baker verstorben. Anlässlich seines Todes ehrten ihn die NYC Pride und die Film- und Medien-Organisation NewFest in Zusammenarbeit mit Ogilvy & Mather und Fontself mit einem nach ihm benannten Schriftfont, dessen lineare Strichstärke aus den Breiten der Streifen der Pride-Flagge entlehnt sind.

Type With Pride Web from chrisrowson on Vimeo.

Der Font ‚Gilbert‘ ist nun auf Type with Pride frei verfügbar. Insgesamt eine witzige, moderne Schriftart, die sich für Headlines und andere typographische Spielereien eignet.

(via Creative Bloq)

Tikimugs für SF- und Fantasyliebhaber

Den Mai Tai aus dem immer gleichen Glas trinken kann ja auch langweilig werden. Warum nicht ein bisschen für Abwechslung bei der Hülle des Rumcocktails sorgen? GeekiTikis hat für die Fans der Science Fiction und Fantasy-Popkultur die richtigen Becher. Von ‚Star Wars‘ über ‚Star Trek‘ zu ‚Guardians of the Galaxy‘ und den klassischen Filmmonstern aus den 50ern sollte hier ja wohl jeder fündig werden.

Ein Mini-Drum&Bass-Rave in der Londoner U-Bahn

Ich habe keine Ahnung, wie die die Sound- und Lichtanlage da in der Schnelle gestern in den Wagen der Bakerloo Line installiert haben. Auf jeden Fall hatten ein paar Leute für ein paar Stationen Spaß bis die Polizei kam.

Vielleicht ja auch mal eine Idee für die KVB?

(via Dangerous Minds)

Simpsons-Cocktails nachgemacht

Immer denke ich gerne an die Folge mit dem „Flaming Moe“ zurück, der eigentlich der „Flaming Homer“ war. Aber es gab bei den Simpsons immer wieder mal Getränkekreationen, deren Umsetzung im echten Leben überprüft werden sollten. Der Cocktail Chemistry Kanal hat genau dies getan, damit wir es nicht machen müssen. Spoiler! Der „Flaming Homer“ ist nicht entflammbar. 🙁

(via Laughing Squid)

Bars of Cologne – IceBar @ Hilton

Schon seit langem wollte ich eine Serie über die Bars von Köln machen. Und in einem Jahr wie diesem, in dem man die Realität sowieso nur betrunken ertragen kann, bietet es sich an, dieses Projekt nun endlich mal in Angriff zu nehmen.

Daher starte ich mit der Bar, in der ich in meinem bisherigen Leben wohl die meiste Zeit zugebracht habe. Die IceBar am Hilton Hotel. Diese haben nicht viele Menschen auf dem Schirm, selbst dann nicht, wenn sie aus Köln stammen.

Nur zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt in der Marzellenstraße findet sich in der Bar, welche zum Hilton Hotel gehört, immer wieder eine interessante Mischung aus internationalen Hotelgästen und einheimischen Cocktail-Liebhabern an der Theke. Zum Erstaunen von Erstbesuchern besitzt die Theke tatsächlich eine Oberfläche aus Eis, welche die Getränke immer schön kühl hält. Unterstützt wird die eisige Thematik in der Bar noch durch satinierte Glaspaneele an den Wänden und entsprechender LED-Beleuchtung.

Alles andere als kalt ist jedoch das Personal, welches sich stets freundlich um die Gäste kümmert und mit Herz und Seele für das Handwerk der guten Cocktailerstellung brennt. Unentschiedenen unter den Besuchern kredenzen die Mitarbeiter der IceBar gerne auch ein Getränk nach den persönlichen Vorlieben.

Generell enthält die Karte wenig Standard-Drinks, die man natürlich auch ordern kann, sondern überrascht mit einfallsreichen und schmackhaften Eigenkreationen.

Mein absoluter Favorit ist der Cocktail „Papa Joe“. Eine wunderbar süß-scharfe Liasion aus philippinischem ‚Don Papa‘-Rum mit Gingerbeer, Kokossirup, Zitronengras und Limette. Perfekt für den Sommer (und für mich eigentlich immer).

Eine der außergewöhnlichsten Kreationen, die es in die Karte geschafft hat und deren Entstehung ich beiwohnen durfte, ist der Cocktail „La vita è bella“. Er besteht aus Banks 5 Islands Rum, Limettensaft, Zuckersirup, Basilikum, Olivenöl (!) und Dijon Senf (!!). Ein fantastisches Geschmackserlebnis mal ganz außer der Reihe.

Ebenfalls ein Hingucker und auch praktisch als Cocktail To Go ist der „Kiddo“, bestehend aus hausgemachtem Kaffirwodka, Limettensaft, Matchasirup, auch aus eigener Herstellung, und Gingerbeer. Das ganze wird in einer Asianudelbox serviert.

Preislich liegen die meisten Cocktails bei 11,50 €, einige wenige etwas teurer (z.B Champagner-Cocktails). Daher wäre noch zu erwähnen, dass es täglich von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Tiki-Cocktail Happy Hour gibt, bei der jeder Cocktail nur 6,- € kostet. Dann sollte man unbedingt einen „Painkiller“ probieren oder sich auch mal an einen „Maitai“ wagen, der nicht mit Fruchtsäften gepanscht wurde, wie man ihn so oft woanders bekommt.

Ich kann einen Besuch in der IceBar nur ans Herz legen. Gerade, wenn man z.B. mit der Bahn von außerhalb kommt, ist die IceBar ein idealer Anlauf- und Startpunkt für das Wochenende und oftmals auch ein guter Ort, um den Abend ausklingen zu lassen.

IceBar Hilton
Marzellenstraße 13-17
50668  Köln

Telefon: 0221 – 130 71 2463
Fax: 0221 – 130 720

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr,
Sonntag und Montag Ruhetag

Alle New York Times Titelseiten im Schnelldurchlauf

Der sprunghaft ansteigende  Anteil an Bildmaterial auf den NYT Titelseiten ist auf jeden Fall ein interessanter Hinweis darauf, wie sich die Gewohnheiten bei der Informationsaufnahme in den letzten 165 Jahren gewandelt haben.

Every NYT front page since 1852 from Josh Begley on Vimeo.

Neil Gaimans Rede anlässlich der Gedenkfeier zu Ehren Sir Terry Pratchetts

Jetzt ist es fast auch schon zwei Jahre her, dass Terry Pratchett von dem knochigen Typen DER IMMER SO REDET abgeholt wurde. „The Shepherd’s Crown“ liegt auf meinem Nachttisch und wenn ich Zeit habe lese ich ein Kapitel immer im Hinterkopf, dass ich danach nur noch die alten Geschichten lesen kann und es nichts Neues von der Scheibenwelt geben wird. Aber so ist das Leben und wie Neil Gaiman, der mit Sir Terry „Ein gutes Omen“ geschrieben hat, es in seiner Rede sagt, sollten wir einfach dankbar sein, für die zig Romane, die wir haben und nicht trauern, dass es keine mehr geben wird.

Was Gaiman sonst noch über Terry Pratchett zu sagen hat kann man sich in dem nun von der BBC veröffentlichten Beitrag von der Gedenkfeier zu Ehren des Autors anhören.