Städte nach Ausrichtung ihrer Straßen bunt visualisiert

Die rechtwinkeligen, jedoch schräg nach Nordosten verlaufenden Straßen von Manhattan leuchten violett, das strenge Raster von Chicago erscheint wie eine feuerrote Neonplatine. Dagegen sind die Städte der alten Welt wie London oder Berlin in ihrer Unregelmäßigkeit wie bunte Flickenteppiche, kreuz und quer gewachsen, wie es gerade in die Landschaft passte.

Stephen Von Worley hat für seine Seite Data Pointed, auf Datenbasis von OpenStreetMap und mit einem Algorithmus der die Straßenausrichtung als einen Winkel in einem Farbkreis interpretiert, diese interessanten Stadtansichten generiert. Das Ergebnis gibt der Betrachtung des infrastrukturellen Charakters einer Stadt noch einmal eine ganz andere Dimension.

(via Co.Exist)

The Age of Megacities

megacities

So heißt die Seite, die ESRI, der amerikanischer Softwarehersteller von Geoinformationssystemen (GIS), aufgesetzt hat um das rasante Wachstum der Städte auf unserem Planeten zu visualisieren. Hier kann man sich geführt einmal um den Globus klicken und erstaunt zur Kenntnis nehmen, wie sich Städte gerade in den letzten Jahrzehnten in die Landschaft gefressen haben.

According to United Nations projections, the world will have 41 megacities within the next 35 years. The fastest growth is happening in Africa and Asia, where mid-sized cities are blossoming. By 2050, 66 percent of the world’s population is expected to live in urban areas, and India, China and Nigeria will account for 37 percent of the anticipated growth.

(via io9)

Landschaften als Schurwollteppiche

Ich. Will. Jeden. Einzelnen. Davon! Die Landcarpet-Auslegeware des Österreicher Designers Florian Pucher aus neuseeländischer Schurwolle, empfindet verschiedene Landschaften der Welt nach. Von mitteleuropäischen Weiden über die gerasterten Agrarlandschaften der USA bis zum Hafen von Hong Kong bieten die Teppiche einen schönen Blick aus der Vogelperspektive direkt unter den Füßen im eigenen Heim.

(via Colossal)

Stadtpläne aus Bewegungsdaten der Bewohner

Die freiwillige Totalüberwachung, die ‚Quantified Self‚-Apps hervorbringen haben ja auch was ästhetisches. Die Produzenten der Activity-Tracking-App ‚Human‘, haben die Daten, die sich aus den Bewegungen ihrer Nutzer (zu Fuß, mit Fahrrad oder auch Auto) ergeben zu variablen Stadtplänen zusammenfließen lassen. Auf ihrer Seite kann man sich von insgesamt 30 Städten die entsprechenden Statistiken im Vergleich nebst Animation anschauen.

This is how we move from Human on Vimeo.

Linktipps der KW 28/14

Stoff für das Wochenende:

Technik

googleglassneuroDigital Trends: Glass app lets you take a photo just by thinking about it

kickstarter: The Qwerkywriter – Typewriter Inspired Mechanical Keyboard

 

 


Grafik/Design

forbiddenplanetio9: Concept Art for the Forbidden Planet Remake That Never Was

nerdcore: Marc Simonettis Discworld-Covers (wirklich fantastische Neuinterpretationen)

KlonBlog: Filmklamotten von Ryan Putnam

 


Urbanes/Architektur

london_ecotowergizmag: Concept skyscraper rises from recycled waste of residents

untapped cities: Mapping Cities Through Watercolor and Google: Interview with Summit Ridge Studio’s Anne McGraw

 

 


Kunst

skull-1fubiz: Skull Sculpture With Plants

fubiz: Amazing Illustrations by Siggi Eggertsson

Klonblog: Justin DeVine und seine Wasserfarben-Muppets

freeyork: 3-Dimensional Paintings by Boy Kong

24 Stunden Flugverkehr über dem Atlantik visualisiert

Im März hatte ich bereits schon einmal ein Video von NATS, in dem der Flugverkehr über England dargestellt wurde. Diesmal haben sie anhand ihrer Daten einen ganztägigen Zyklus der Flugbewegungen zwischen Europa und den USA visualisiert.

This visualization shows Transatlantic traffic over a 24 hour period taken from a day in August last year and shows 2,524 flights crossing the North Atlantic, of which 1,273 pass through the Shanwick OCA. At its busiest traffic can peak at 1,500 flights a day in the Summer.

North Atlantic Skies from NATS on Vimeo.

(via laughing squid)

Mein nächstes Großprojekt: Köln-Illustration

Mit meinem neuen Projekt führe ich mein Interesse am urbanen Lebensraum mit meiner Lieblingsanwendung Illustrator zusammen. Seit einigen Wochen bastele ich nun von Zeit zu Zeit (und das ist leider viel zu selten) an einer illustrierten Karte von Köln. Ziel ist es, eine hübsches buntes, keinesfalls maßstabsgetreues oder zur Orientierung geeignetes, Poster zu erstellen, auf dem der Ortskundige viele Sehenswürdigkeiten der Stadt wiederfinden kann. In nächster Zeit werde ich versuchen konsequenter an der Umsetzung zu arbeiten. Als nächster Schritt stehen die romanischen Kirchen (derer zwölf) auf dem Plan, da sie sich ganz gut als Ausgangspunkte umsetzen lassen, von denen ich mich dann in die Umgebung vorarbeiten kann. Meine bisherigen Teilstücke seien hiermit mal zusammengefasst; eine Komplettansicht wird es erst am Ende geben. Den weiteren Verlauf werde ich dann auch hier dokumentieren.

Mercator Projektion mit selbstgewähltem Pol

Bei MERCATOR:EXTREME handelt es sich um eine nette Google-Maps-Spielerei von Drew Roos, bei der man auf der Weltkarte den Pol selbst setzen und so eine Neuinterpretaion der eigenen Weltsicht anhand der Mercator-Projektion erzeugen kann. Wenn man glaubt, dass z.B. Köln der Nabel (bzw. Dreh- und Angelpunkt) der Welt ist, müsste die Karte so aussehen:

koeln_merkator

(via FlowingData)

Wissenschaftliche Kollaboration grafisch visualisiert

Inspiriert von der Datenvisualisierung der Facebook-Freundschaften hat der Programmierer Olivier H. Beauchesne mit einem ihm vorliegenden Datensatz über die internationale Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Projekten eine Weltkarte erstellt, die zeigt, wie in der Forschung global zusammen gearbeitet wird. Es zeigt aber auch, wieviele Teile der Welt immer noch abgehängt sind vom gemeinsamen Erkenntnisgewinn und welches Potenzial so nicht genutzt wird.

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(via FlowingData)

 

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