Handgemachte Nixie-Röhren

Lange bevor es die ersten digitalen LED-Anzeigen gab, war die einzige optische Ausgabemöglichkeit von Daten entweder ein Ausdruck oder die Anzeige über Nixie-Röhren. Bis noch in die 70er Jahre waren Rechner mit diesen Röhren ausgerüstet, die bis zu zwölf Zeichen (meist aber einfach die Ziffern 0 bis 9) anzeigen konnten. Der Digitalisierung und die vermehrte Verwendung von LED-Ziffern, sowie Bildschirmen konnte diese Art der Datenabbildung nicht standhalten und so starben die Röhren aus.

2011 jedoch entdeckte der technisch interessierte – und durch Business-Projekte während des Studiums bereits finanziell unabhängige – Dalibor Farny seine Liebe für dieses Stück vergessener Technik. So brachte er sich den gesamten Produktionsprozess für die Nixie-Röhren selber bei und das ist ein insgesamt ganz schön zeit- und materialaufwändiger Prozess aus Hand- und Maschinenarbeit, der im unten stehenden Dokumentarfilm abgebildet wird. Wer also an alter Technik interessiert ist und eine gute halbe Stunde Zeit hat, sollte sich den Film mal zu Gemüte führen.

(via Sploid)

3 x Miniaturwelten

Ich habe mal wieder schöne Arbeiten zu einem meiner Lieblingsthemen, Miniaturdioramen, gefunden.

Micro Matter
Rosa de Jong ist Designerin mit eigener Agentur aus den Niederlanden und hat kleine idyllische Orte gebastelt, die in Reagenzgläser passen. Manchmal ist es nur ein Baum mit einem Zelt und manchmal kleine grob zusammengezimmerte Häuschen. Mehr Fotos auch vom Schaffensprozess gibt es auf Bored Panda und die einzelnen Modelle auf ihrer Seite.
rosa-de-jong


Storefront Sculptures
Randy Hage aus New York dokumentierte erst fotografisch die Ladenfronten in New York und begann dann diese charakteristische Architektur in Modellen festzuhalten und konserviert damit ein allmählich verschwindendes Straßenbild. Dabei arbeitet er mit so viel Liebe zum Detail, dass die Fotografien der Miniaturen auf den ersten Blick vom Original nicht zu unterscheiden sind. Man merkt zwar, dass irgendwas nicht stimmt, kann aber nicht sagen, warum. (via Klonblog)
randy-hage


Dieorama
Abigail Goldman hat sich auf kleine H0-Dioramen mit kriminellem Schwerpunkt spezialisiert. In den Miniszenen gibt es oft Blut, Tote und sinnlose Gewalt und das Beseitigen der Opfer in verschiedenen Stadien. Sehenswert für Fans von Fargo oder Tarantinofilmen. (via Atlas Obscura)
abigail-goldman

Ein schwimmendes, selbstversorgendes Hippie-Domizil

freedom-cove

Diese unglaublich liebevoll gestaltete Wohnanlage namens „Freedom Cove“ in einer Bucht von Vancouver Island haben sich das Künstlerpaar Wayne Adams und Catherine King im Laufe von 20 Jahren zusammengezimmert und geschnitzt. Ihr schwimmendes Haus, welches energieautark ist und dessen Gärten und Treibhäuser genügend Nahrung für die Familie bereitstellen, wird auch als Unterkunft für Touristen, wie z.B. Tauchergruppen oder Tierbeobachter, genutzt.

(via Weburbanist)

RGB und CMYK schnell erklärt

Ich bin oft darüber erstaunt, wie wenig Verständnis es für Farbräume außerhalb der Gestaltergemeinde gibt. Ist ja jetzt keine Raketenwissenschaft und das z.B. orange auf einem Bildschirm anders aussieht, als auf Papier ist kein Grund sich aufzuregen (jeder Gestalter kennt diese Leute), sondern liegt in der Natur der Dinge, um genau zu sein in den charakteristischen Unterschieden von additiven und subtraktiven Farbsystemen, die in diesem kurzen Video anschaulich erklärt werden.

(via Sploid)

2001 – Behind-the-Scenes-Kurzdoku

Ein schöne Kurzdoku, die zur Zeit der Produktion von „2001 – Odysee im Weltraum“ entstanden ist und unter anderem einen Einblick in die Arbeit der Set-Designer und Requisiteure des Films ermöglicht.

Rare 1960s 2001 promotional documentary from Retro ROCKET on Vimeo.

(via Dangerous Minds)

The Skysphere – Junggesellenbude meets Jetsons

Auf dem YouTube-Kanal „Living Big In A Tiny House„, stellt Bryce Langston verschiedene Interpretationen zum Micro-Housing-Trend vor. In dieser Folge besucht er Jono Williams, der sich auf der elterlichen Scholle eine smartphone-gesteuerte Junggesellenbude am Stiel installiert hat; energieautark, mit Bierspender in der Sofalehne und Zombiemodus. Einzig ein Sanitärbereich fehlt, aber in der nächsten Ausführung wird das bestimmt bedacht. Immer die Leiter runter zur nächsten Fichte, wenn die Natur ruft, ist ja auch nicht das Wahre.

(via contemporist)

Das sind die Droidenmasken, die ihr sucht

Clevere selbst gebastelte Droidenmasken, die R2-D2-Töne von sich geben, wenn man miteinander spricht. Von außen sieht es so aus, als ob sich die Maskenträger über die elektronischen Droidenpiepser verbal austauschen, aber eigentlich hören sich die beiden ganz normal über ein Walkie Talkie, welches im Helm eingebaut ist.

Die Pläne zum nachbauen und eine ausführliche technische Dokumentation gibt es auf hackster.io.

(via hackaday)

Konzeptkünstler kreuzt Tricorder-Spielzeug mit iPhone

‚Star Trek – TNG‘ hatte ja bereits ab 1987 der Entwicklungen von Smartphones und Tabletcomputern mit seinen Tricordern und PADDs vorgegriffen. Mittlerweile sind solche Geräte so alltäglich, dass man ein ausgedientes iPhone 4S auch einfach mal des Effektes wegen in die Hülle eines Spielzeugtricorders stecken kann. So dachte sich das der Konzeptkünstler und Illustrator Nick Acosta und machte auch direkt ein How-to-Video dazu. Alles, was man braucht ist die Spielzeugvariante eines medizinischen Tricorders, ein iPhone und etwas Programmierkenntnisse und schon hat man ein überzeugend Funktionalität simulierendes Gerät.

THE TRICORDER PROJECT from Nick Acosta on Vimeo.

(via Nerdist)

Ungewöhnliches Porzellan 9

Nach langem mal wieder eine Folge von „Dinge, die Menschen aus Erde, Feldspat und Quarz machen“. Heute mit Game-Boy-Tellern, dekorativen Tieren auf Tellern sitzend, leicht surreale Keramik und aufgeblasene Porzellanskulpturen. Weiterlesen