Oregons Tourismus-Marketingabteilung übertreibt nur geringfügig

Zu Oregon fällt einem ja erstmal nicht viel ein, wenn man selber noch nicht da war. Im Gegensatz zu Kalifornien, was südlich davon liegt und direkt Assoziationen hervorruft. Dass Oregon bestimmt sehr ansprechend ist für neugierige Reisende kann man sich denken, aber das muss der Fremdenverkehr eines Landes ja auch nach außen kommunizieren.

Daher hat das Marketing des Fremdenverkehrs in Oregon die in Portland ansässige Werbeagentur Wieden + Kennedy mit einem Promotion-Clip beauftragt, der ein authentisches Bild dieses schönen Bundesstaates an der Pazifikküste zeigen soll.

Das Ergebnis erinnert eher an einen Trailer für einen neuen Miyazaki-Film und könnte eventuell zu einer falschen Vorstellung über Oregon beitragen. Aber mach euch selber ein Bild:

Wie Spinnen fliegen – Eine 110 Jahre alte Animation zeigt es

Schon 1909 nutze man die modernen Medien, um wissenschaftliche Sachverhalte zu visualisieren. Wie in diesem seltenen Beispiel einer der ersten Stop-Motion-Animationen, die zeigt, wie Spinnen sich mit ihrem Faden durch die Luft treiben lassen (ich nehme an z.B. beim Netzbau). Interessant zu sehen, dass schon so früh mit Animationen gearbeitet wurde.

SF-Monster und -Roboter im Größenvergleich

Metal Ball Studios veröffentlichen immer wieder mal Größenvergleichs-Videos und diese beiden sind in den letzten Tagen durch meinen Feed gelaufen. Hier werden einige der bekanntesten Monster respektive Roboter der Film- und Fernsehgeschichte verglichen. Wobei ich mich bei dem Robotervergleich frage, ob ein AT-AT wirklich in die Kategorie Roboter fällt.


The Star Wars that never was – Ein Trailer gemäß der Konzeptzeichnungen

Wie hätte Star Wars ausgesehen, wenn die original Konzept-Illustrationen von Ralph McQuarrie ohne Optimierung als Grundlage für den Film gedient hätten?

Von dieser Idee angespornt haben eine Gruppe Studenten des Florida Technica Colleges einen Trailer erstellt, der den ersten Ideen zu diesem Filmepos entspricht. Interessanter Blick in eine alternative Realität, in der vielleicht auch Tom Selleck die Rolle von Han Solo gehabt und Farrah Fawcett als Luka Skywalker ihre Karriere gepusht hätte.

The Star Wars: Concept Trailer from The DAVE School on Vimeo.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das in der Form ein Erfolg geworden wäre…

MYST – Eine Komposition aus fließenden Acrylfarben

Hier in wenig Eyecandy am Freitagmorgen. In diesem dreieinhalb-minütigen Film kann man meditativ in Makroaufnahmen von Acrylfarben versinken, die von geometrischen Holzobjekten und Lettern abfließen, hochsteigen, zerfasern. Wo oben und unten ist, ist bald schon nicht mehr erkennbar.

MYST from Thomas Blanchard on Vimeo.

(via langweiledich.net)

Bastelanleitung für „Stirb Langsam“-Weihnachtsornamente

Keine Vorweihnachtszeit ist komplett ohne „Stirb Langsam“ und damit sich das auch am Weihnachtsbaum widerspiegelt, gibt es ja schon seit mehreren Jahren dieses einfache und geniale Ornament von John McClane im Lüftungsschacht des Nakatomi-Buildings.

Damit ihr das Teil nachbauen könnt, gibt es aber auch eine Bauanleitung, die ich jetzt mal als eine Möglichkeit ansehe diesen Weihnachtsbaumschmuck zu realisieren. Viel Spaß  beim vorweihnachtlichen Basteln!

(vie reddit)

Peinliche Situation am Bunkereingang

Notsituationen bringen die wahre Persönlichkeit von Menschen ans Licht, so wie in diesem 1-Minute-Kurzfilm, in dem ein Bunkerbesitzer seiner Familie den Zugang zum Bunker verwehrt. Twist am Ende!

H.B. | One minute short film from Gaspar Palacio on Vimeo.

Wie Hollywood-Regisseure Kochrezepte interpretieren würden

David Ma ist Food Artist und Regisseur. Was läge da näher, als die Zubereitung einiger beliebter Gerichte im Stil verschiedener Regisseure zu inszenieren. Die ersten vier (und hoffentlich nicht die letzten) Videos zeigen die schwerelose Zubereitung von Pancakes nach Alfons Cuaron, eine adrett-monochrome Erstellung eines S’mores im Wes-Anderson-Stils, eine martialisch-explosive Michael Bay Waffelproduktion in Orange-Blau, sowie ein Tomatensaft spritzendes Rezept für Spaghetti mit Hackbällchen nach Quentin Tarantino.

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50 Jahre „Planet der Affen“

Zu den Lieblings-Science-Fiction-Filmen meiner Kindheit gehört die „Planet der Affen“-Reihe aus den 60er/70er Jahren, auch wenn die Filme qualitativ sehr unterschiedlich sind. Aber wenigstens waren die nicht so doof, wie die Tim Burton Variante. So viele Motive und Zitate haben es aus den Originalfilmen in die Popkultur geschafft, was zeigt, wie einzigartig dieses Werk bis heute ist. Ich ertappe mich regelmäßig dabei, dass ich an den zweiten Film „Rückkehr zum Planet der Affen“ denken muss, wenn ich die gekachelte U-Bahn-Passage am Appellhofplatz in Köln durchwandere, immer in der Erwartung, gleich einen Höhleneingang in das Reich der telepathischen postatomaren Mutanten zu finden. Nun ja.

Die ganz neuen Filme habe ich aus Gründen noch nicht richtig gesehen (den ersten Film zumindest zum Großteil), aber jetzt warte ich auch, bis alle Filme fertig sind und dann guck ich das halt am Stück. Dafür habe ich sogar mal die Romanvorlage von Pierre Boulle gelesen, die am Ende auch mit einem Twist aufwartete, soweit ich mich erinnere.

Eine kleine Zusammenfassung des gesamten Phänomens gibt es in diesem Video von Distractotron.

Deeper Underground – Supercut Kurzfilm

Die Londoner Tube hat eine Ästhetik, die man bestimmt in vielfältiger Weise festhalten kann. Ein solcher, meist achsensymmetrischer, Supercut ist dabei wohl nicht die schlechteste Form.

Deeper Underground from In Return on Vimeo.