The world has lost one of its brightest, sharpest minds – R.I.P. Terry Pratchett

Das Herz ist mir schwer, denn am heutigen Tag starb Sir Terry Pratchett. Es mag größere Literaten auf dieser Welt geben und gegeben haben, aber auf meine Leseerfahrung hatte er wohl größeren Einfluss gehabt, als irgend jemand sonst.

48 seiner Bücher stehen in meinem Regal, die meisten in deutscher Übersetzung von Andreas Brandhorst, die späteren in Englisch und die neuesten Romane der letzten Jahre, die aufgrund ihrer stilistischen und inhaltlichen Qualität, gemischte Reaktionen beim Publikum hervorriefen, habe ich nicht mehr gekauft. Der letzte Roman, den ich las, war ‚Snuff‘ (‚Steife Prise‘), die letzte Geschichte jedoch, die mich wirklich berührte war ‚I shall wear midnight‘ (‚Das Mitternachtskleid‘), der vierte und letzte Teil der Geschichten um die heranwachsende Junghexe Tiffany Aching.

Ich erinnere mich, dass ein Rezensent auf Amazon schrieb, dass Terry Pratchett sich in gewisser Weise bereits mit diesem Roman von seinen Lesern verabschiedete. Zum Erscheinungszeitpunkt im Jahre 2010, lebte er bereits zwei Jahre mit der Alzheimerdiagnose, von der er sich nicht abhalten ließ, weiter seiner Tätigkeit als Schriftsteller nachzugehen und nicht den Humor zu verlieren. Er unterstützte derweil auch die medizinische Forschung auf diesem Gebiet und wäre sogar bereit gewesen einen Maulwurfshintern zu essen, wenn es denn gegen die Krankheit helfe würde, wie er zitiert wird.

Die Diagnose machte ihn aber auch zu einem prominenten Fürsprecher der Sterbehilfe bzw. des selbstbestimmten Sterbens, eine Option, die er nicht in Anspruch nahm, als er heute im Kreise seiner Familie und seiner bei ihm schlafenden Katze verstarb. Weiterlesen

Flow – Ein Film über Verlust und Freundschaft

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Mathijs Demaeght erzählt in seinem als Abschlussarbeit erstellten Film von der Freundschaft eines verwaisten Mädchens mit einem Wolf. Sehr schön in Szene gesetzte Auseinandersetzung mit den Themen Tod, Trauer, Freundschaft und Verantwortung.

Flow from Mathijs Demaeght on Vimeo.

(via Klonblog)

Wie ich zum Hobby-Weltenbastler wurde (2)

Wie meine Welt ‚Imzida‘ entstanden ist, habe ich im ersten Teil erläutert.

Im zweiten Teil zeige ich, wie ich mein Hobby des Weltenbastelns mit einem meiner anderen, nicht allzuweit davon entfernten, Interessensgebiete verbunden habe.

Aus irgendeinem Grund, bin ich von Kindheit an von Städten und ihrer Entwicklung fasziniert; Aufstieg und Fall, Zerstörung und Neuinterpretation, das willkürliche Schneisenschlagen größenwahnsinniger Despoten, von chaotisch gewachsenen Strukturen zu wohlüberlegten Planstädten, eben das ewige Spiel zwischen Zufall und bewussten menschlichem Eingreifen, dass unsere Städte heute so aussehen lässt, wie sie sind.

Daher war es natürlich auch mein Bestreben auf dieser Ebene tätig zu werden und wenigstens schon mal an einer Stadt zu schauen, wie diese sich denn so darstellen würde.

Alles was hier steht ist sozusagen ‚in progress‘, weil es direkt aus meinem Kopf in die Tastatur geht, abgesehen von dem bereits ausgearbeitet Karten- und Bildmaterial. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich eher ein visueller Mensch bin und nicht unbedingt Textnotizen mache. Wie man auf den Kartenausschnitten unten sieht hat auch noch nicht alles einen Namen. Nur falls Fragen aufkommen sollten. Weiterlesen

Hirsch und Hases Freundschaft durch die Dimensionen

Ein putziger kleiner Zeichentrick-/Animationsfilm von den Schwierigkeiten ein gemeinsames Leben aufrecht zu erhalten, wenn sich die Partner in verschiedenen Welten befinden. Also eine gar nicht mal so unübliche Situation.

Rabbit and Deer (Nyuszi és Őz) from Péter Vácz on Vimeo.

(via Sploid)

Game of Thrones-Weihnachtsbaumschmuck

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Christmas is coming. Und Winter sowieso. Daher wäre es doch eine schöne Idee, dem Weihnachtsbaum mit Kugeln und/oder Lichterkette mit den Wappentieren der großen Häuser des Kontinents Westeros ein wenig Adelswürde zu verleihen. Zur Auswahl stehen bei den Kugeln der Hirsch der Baratheons, Lannisters Löwe, der Wolf der Starks oder der Drache des Hauses Targaryen. Macht sich bestimmt besser im Baum als manch anderer Kitsch.

(via Geeks are Sexy)

Kris Kuksi – Extrem ornamentale Skulpturenkunst

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Kris Kuksi – The Recreation 2009

Sehr detailreiche und wuselige, sowie teilweise ausladende Ornamentexplosionen kreiert Kris Kuksi. Seine Skulpturen bestehen aus den unterschiedlichsten Dingen, vornehmlich aber aus einer Menge kleinteiliger Elemente wie Zinnsoldaten, Statuetten und allerlei Plastikspielzeug und Modellbauteilen, bis hin zu Abfall.

Kris Kuksi – Saravati Destroyer

Kris Kuksi – Saravati Destroyer 2009

Seine Werke befinden sich irgendwo in einem wilden und absurden Spannungsfeld zwischen HR Giger, fernöstlicher Sakralkunst, Barock und Steampunk. Eine einmaliges visuelles Werk, welches schon bei weit über 100 Skulpturen dieser Art zählt.

(via Hi-Fructose)

Cosplay Boom – Doku über Cosplayer und deren Herkunft

Die Betreiber des Cosplay Boom youtube-Channels Todd Kenreck und Meagan Sadler haben aus ihrem großen Fundus an Videomaterial eine Dokumentation über Cosplayer und ihre Motivation zusammengestellt. Wem die  Arbeit der beiden gefällt kann sie über Patreon in ihrem Schaffen auch finanziell unterstützen.

Cirque du Soleil benutzt Drohnentechnik für den Kurzfilm SPARKED

Wenn sich Kunst und Technik zusammentun, können magische Dinge dabei herauskommen. Der Cirque du Soleil hat für diesen Kurzfilm an der ETH Zürich entwickelte Drohnen benutzt, um nicht nur die Illusion von fliegenden Lampenschirmen zu erschaffen, sondern diese tatsächlich in einer Choreografie schweben zu lassen. Aufgenommen wurde das Video in der ‚Flying Machine Area‚ der Hochschule.

Der ‚Behind the Technology‘-Clip zeigt auch noch, was generell schon mit den Drohnen der ETH machbar ist.