Das Blabla der „Kreativen“

Die Seite designjargonbullshit.com erfreut uns mit den gesammelten Stilblüten von hohlen Werberphrasen, die das eigene Unternehmen sowie Projekte als so großartig anders darstellen sollen, als all die der anderen Mitbewerber. So unglaublich aussagekräftige Sätze wie

“This combination of colors serves as a metaphor for multiple parts that work together to create something new”

oder ähnlich

“The strong vibrant colours convey the energy and passion of the people involved and reflects commitment and focus”

überhöhen verbale Allgemeinplätze und zeigen, dass es nicht das Gelaber um eine Idee ist, die ihr zum Durchbruch verhilft. Am Ende ist es sowieso die vierjährige Tochter des Marketingchefs die rosa mag und indirekt die endgültige Entscheidung trifft. 🙂

Linktipps vom 09.01.13

Technik

Tschüss Notebook: 2013 wird das Jahr der Tablets

Kultur

Sleeping With the Fishes: An Underwater Hotel

Am Rande des Wienerwalds

150 Jahre London Underground

Design

Die gesellschaftliche Bedeutung von Infografiken

‘IN-EI’ Lamp by Issey Miyake + Reality Lab for Artemide

Zeleritas, an electric car for the aggressive lifestyle, giving the swift electrified experience.

Sex Can Be Cute Too [NSFW]

Fotografie

Harbin International Ice and Snow Festival 2013

Fotograf Filip Dujardin ist ein Betrüger.

 

Next big thing 2013 and beyond

Ich habe einen Artikel gefunden, der sich etwas ausführlicher mit dem Thema 3D-Drucken auseinandersetzt. Ich wusste bisher nicht, dass es mindestens vier Methoden des dreidimensionalen Druckens gibt und dass man sogar an Organdruckerei arbeitet. Das Thema des 3D-Drucks wird bestimmt noch hohe Wellen schlagen, spätestens wenn es um Patentrechte, Copyright und Datenklau geht. Wahrscheinlich werden auf diesem Gebiet wieder Fakten geschaffen, bevor die Wirtschaft reagieren kann und dann wird noch so manche Branche das durchmachen müssen, was die Musik-, Film- und Fernsehen, sowie Verlagsbranche auch schon erlebt haben. Denn warum soll ich mir eine neue Lampe bei IKEA kaufen, wenn ich mir etwas gleichwertiges (oder viel besseres) auch selber drucken kann? Alles nur eine Frage der Qualität und des Preises. Was technisch möglich ist übersteigt teilweise das, wozu herkömmliche Produktionsprozesse imstande sind und das dann mittlerweile sogar günstiger. Es geht hier nicht mehr um „Rapid Prototyping“, um eine Vorstellung von einem neuen Produkt zu bekommen. Es geht um die direkte Produktion von Bauteilen, sei es aus Kunststoff, Metall oder Keramik und wie vor kurzem erst geschehen nicht zuletzt auch um illegale Herstellung von Waffen und Drogen. Ein Thema, dass uns noch einige Zeit begleiten und vieles umkrempeln wird.

Prognosen für 2013: 3D-Drucken auf dem Weg zum Massenphänomen

Und für die, die es künstlerischer mögen, die Artgallery der 3D-Printshow London 2012

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