8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (1)

Als der Zeitpunkt meines vierzigsten Geburtstages näher kam, habe ich darüber nachgedacht, was ich denn eigentlich noch alles mal sehen möchte, es aber bisher nie geschafft hatte. Ganz oben auf der Liste stand eine Reise nach Japan, speziell Tokio. Geprägt von dem, was man in der Kindheit und Jugend von Japan mitbekommen hatte (Godzilla und Anime/Manga) bis hin zu der interessanten japanischen Küche, schien mir dieses Land immer schon als eines der unbedingt besuchenswerten Orte.

Daher versuchte ich letztes Jahr Flüge und eine Reise mit Reiseleitung zu buchen, da ich mir dachte, dass dies für einen Erstbesuch vielleicht die beste Methode wäre. Es gab eine interessante Option einer Gruppenreise von Osaka über einen Zwischenstopp in einem Bergdorf nach Tokio in rund 8 Tagen. Entsprechend buchte ich die Flüge im Vorraus, in der Hoffnung, diese Gruppenreise käme auch zustande (es müssen sich ja erstmal genug Teilnehmer finden). Sie kam nicht zustande. Und ich hatte die Flüge. So entschied ich mich das ganze auf eigene Faust zu machen. Im Nachhinein die bessere Entscheidung. Weiterlesen

Eine Amethystdruse aus Schokolade und Zucker

Das ist ja so genial, und bestimmt nicht einfach in der Entwicklung gewesen. Diese Amethystdruse, die der Konditorlehrling Alex Yeatts erschuf, besteht innen aus violetten Zuckerkristallen und außen aus einer Hülle aus Schokolade. Von einem Original kaum zu unterscheiden.


Hier auch noch das Video der mit Spannung erwarteten Öffnung des Meisterwerks.

(via That’s Nerdalicious)

Simpsons-Cocktails nachgemacht

Immer denke ich gerne an die Folge mit dem „Flaming Moe“ zurück, der eigentlich der „Flaming Homer“ war. Aber es gab bei den Simpsons immer wieder mal Getränkekreationen, deren Umsetzung im echten Leben überprüft werden sollten. Der Cocktail Chemistry Kanal hat genau dies getan, damit wir es nicht machen müssen. Spoiler! Der „Flaming Homer“ ist nicht entflammbar. 🙁

(via Laughing Squid)

Bars of Cologne – IceBar @ Hilton

Schon seit langem wollte ich eine Serie über die Bars von Köln machen. Und in einem Jahr wie diesem, in dem man die Realität sowieso nur betrunken ertragen kann, bietet es sich an, dieses Projekt nun endlich mal in Angriff zu nehmen.

Daher starte ich mit der Bar, in der ich in meinem bisherigen Leben wohl die meiste Zeit zugebracht habe. Die IceBar am Hilton Hotel. Diese haben nicht viele Menschen auf dem Schirm, selbst dann nicht, wenn sie aus Köln stammen.

Nur zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt in der Marzellenstraße findet sich in der Bar, welche zum Hilton Hotel gehört, immer wieder eine interessante Mischung aus internationalen Hotelgästen und einheimischen Cocktail-Liebhabern an der Theke. Zum Erstaunen von Erstbesuchern besitzt die Theke tatsächlich eine Oberfläche aus Eis, welche die Getränke immer schön kühl hält. Unterstützt wird die eisige Thematik in der Bar noch durch satinierte Glaspaneele an den Wänden und entsprechender LED-Beleuchtung.

Alles andere als kalt ist jedoch das Personal, welches sich stets freundlich um die Gäste kümmert und mit Herz und Seele für das Handwerk der guten Cocktailerstellung brennt. Unentschiedenen unter den Besuchern kredenzen die Mitarbeiter der IceBar gerne auch ein Getränk nach den persönlichen Vorlieben.

Generell enthält die Karte wenig Standard-Drinks, die man natürlich auch ordern kann, sondern überrascht mit einfallsreichen und schmackhaften Eigenkreationen.

Mein absoluter Favorit ist der Cocktail „Papa Joe“. Eine wunderbar süß-scharfe Liasion aus philippinischem ‚Don Papa‘-Rum mit Gingerbeer, Kokossirup, Zitronengras und Limette. Perfekt für den Sommer (und für mich eigentlich immer).

Eine der außergewöhnlichsten Kreationen, die es in die Karte geschafft hat und deren Entstehung ich beiwohnen durfte, ist der Cocktail „La vita è bella“. Er besteht aus Banks 5 Islands Rum, Limettensaft, Zuckersirup, Basilikum, Olivenöl (!) und Dijon Senf (!!). Ein fantastisches Geschmackserlebnis mal ganz außer der Reihe.

Ebenfalls ein Hingucker und auch praktisch als Cocktail To Go ist der „Kiddo“, bestehend aus hausgemachtem Kaffirwodka, Limettensaft, Matchasirup, auch aus eigener Herstellung, und Gingerbeer. Das ganze wird in einer Asianudelbox serviert.

Preislich liegen die meisten Cocktails bei 11,50 €, einige wenige etwas teurer (z.B Champagner-Cocktails). Daher wäre noch zu erwähnen, dass es täglich von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Tiki-Cocktail Happy Hour gibt, bei der jeder Cocktail nur 6,- € kostet. Dann sollte man unbedingt einen „Painkiller“ probieren oder sich auch mal an einen „Maitai“ wagen, der nicht mit Fruchtsäften gepanscht wurde, wie man ihn so oft woanders bekommt.

Ich kann einen Besuch in der IceBar nur ans Herz legen. Gerade, wenn man z.B. mit der Bahn von außerhalb kommt, ist die IceBar ein idealer Anlauf- und Startpunkt für das Wochenende und oftmals auch ein guter Ort, um den Abend ausklingen zu lassen.

IceBar Hilton
Marzellenstraße 13-17
50668  Köln

Telefon: 0221 – 130 71 2463
Fax: 0221 – 130 720

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr,
Sonntag und Montag Ruhetag

In Better News – 16.03.17

Die wöchentlichen guten Nachrichten, heute mal was kürzer mit Wind- und Sonnenenergie, Cannabis für Berlin und einem interessanten Mobilitätskonzept.

We Can Officially Collect Solar Energy Without Solar Panels

The carbon monoxide generated by this molecule could be reused as fuel. Burning carbon monoxide releases an abundance of energy as well as carbon dioxide.

Indien: Diese Windkraftanlage für zu Hause kostet nicht mehr als ein iPhone

So betonen die beiden, dass das Windrad eine Lebensdauer von rund zwanzig Jahren besitzt und in dieser Zeit ausschließlich kostenlose Energie liefert. Dies dürfte für viele Familien, die bisher auf teuren Diesel oder ähnliche Formen der Energieerzeugung setzen mussten, eine enorme Entlastung darstellen.


Mehr Toleranz für Cannabis – Berlin lockert weitreichend Drogenpolitik

Etliche Kleindelikte, viele davon geringfügiger Besitz von Cannabis, wurden strafrechtlich verfolgt. Eine Null-Toleranz Politik heißt eben auch, dass schon bei 0,25 Gramm Cannabis ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet wird. Das kostet Zeit, Geld und Aufwand und ist bei der Anzahl dieser Delikte kaum zu bewältigen.


Airbus took the wraps off its futuristic flying car, and it’s pretty insane

Airbus‘ work shows it’s serious about its urban mobility plan, one that the company says could get off the ground within seven years.

Flüge über den Mars generiert aus Bild- und Topografiedaten

Der Fotograf und Filmemacher Jan Fröjdman hat in langwieriger Kleinstarbeit und aus purer Begeisterung für unseren Nachbarplaneten Mars Bilder generiert, die aussehen wie beim Flug über die Oberfläche aufgenommen. Dazu hat er aus bestehenden hochauflösenden Bilddaten der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters und den dazugehörigen topografischen Scans Bilder erstellt und diese noch farblich angepasst, da das Originalmaterial der anaglyphen Bilder eigentlich nur in Graustufen vorliegt. Herausgekommen sind beeindruckende Aufnahmen, als ob er selber dagewesen wäre.

A FICTIVE FLIGHT ABOVE REAL MARS from Jan Fröjdman on Vimeo.

(via uncrate)

Miniatur Retro-Synthesizer aus Papier

Total hübsche kleine Basteleien von Dan MacPharlin, der neben seiner Arbeit als Designer und Illustrator auch noch Zeit findet Miniatur-Synthesizer aus Papier zu bauen. In seinem Flickr-Album Analogue Miniatures sind die Ergebnisse dokumentiert.

Hexatron

Paul’s Set

(via Colossal)

In Better News… – 09.03.17

Die besseren Neuigkeiten der Woche. Heute mal was kürzer. Unter anderem mit KI gegen Leukämie und dem Wachstumsmarkt des Urban Farming.

Leukämie-Labor setzt auf künstliche Intelligenz

Ziel der Zusammenarbeit ist es, einen technologischen Prototyp auf Basis des Supercomputers Watson von IBM zu entwickeln, der die Forscher bei der Behandlung von Leukämie-Patienten unterstützten soll.


Water-Powered Lighting For All

Ideal for areas close to the sea, the design utilizes a galvanic cell battery system and only requires refilling with salt water.

Urban Farms Continue To Be On The Rise

The main principles behind urban farming is providing local residents with fresh food, creating community around growing food, reducing concrete heat in urban areas, and encouraging people to reconnect with the earth.


One of the world’s best restaurants has made its backroom staff co-owners — including the immigrant dishwasher

Chef Rene Redzepi this week (Feb. 28) announced Noma had selected three members of its staff to become co-owners, including Ali Sonko, a Gambian immigrant with 12 children who has worked as one of its dishwashers.