Eine Schriftfont zu Ehren von Gilbert Baker, dem Erfinder der Regenbogenflagge

Die ikonische Regenbogenflagge von Gilbert Baker ist heute von keiner LGBTQ-Veranstaltung wegzudenken. Sie ist ein Symbol für die Vielfalt menschlicher Existenz und der vielen Möglichkeiten sexueller Identifikation.

Vor kurzem, am 31. März ist Baker verstorben. Anlässlich seines Todes ehrten ihn die NYC Pride und die Film- und Medien-Organisation NewFest in Zusammenarbeit mit Ogilvy & Mather und Fontself mit einem nach ihm benannten Schriftfont, dessen lineare Strichstärke aus den Breiten der Streifen der Pride-Flagge entlehnt sind.

Type With Pride Web from chrisrowson on Vimeo.

Der Font ‚Gilbert‘ ist nun auf Type with Pride frei verfügbar. Insgesamt eine witzige, moderne Schriftart, die sich für Headlines und andere typographische Spielereien eignet.

(via Creative Bloq)

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (3)

Zum zweiten Teil geht es hier

Gut ausgeschlafen und viel zu früh wach (ca. 7.00 Uhr) war ich bereit für mein erstes Frühstück. In meiner unendlichen Naivität hatte ich mich beim einchecken für ein „westliches“ Frühstück entschieden. Eine geradezu ignorante Entscheidung als ich sah, was sich mir offenbarte.

Von links oben: Grapefruitspalte und Erdbeere, Thunfisch Dim-Sum, Gekochtes Schweinefleisch mit Senf, Blattsalat, eingelegter Rotkohl, Püree (u.a. mit Kartoffel)

Das westliche daran waren übrigens die beiden unnützen Scheiben Baguette. In den beiden folgenden Tagen nahm ich stattdessen immer eine große Portion Reis dazu.

Derart reichhaltig gestärkt nahm ich mir das offensichtlichste touristische Ziel der Stadt vor. Weiterlesen

Tikimugs für SF- und Fantasyliebhaber

Den Mai Tai aus dem immer gleichen Glas trinken kann ja auch langweilig werden. Warum nicht ein bisschen für Abwechslung bei der Hülle des Rumcocktails sorgen? GeekiTikis hat für die Fans der Science Fiction und Fantasy-Popkultur die richtigen Becher. Von ‚Star Wars‘ über ‚Star Trek‘ zu ‚Guardians of the Galaxy‘ und den klassischen Filmmonstern aus den 50ern sollte hier ja wohl jeder fündig werden.

8 Tage in Japan – Reisebericht und Tipps (2)

Zum ersten Teil geht es hier

Osaka (Tag 1)

Meine erste Zugfahrt in Japan endete in der Station Namba, die vom ersten Eindruck irgendwie in eine Art Shoppingmall-Komplex eingebettet war. Nach ersten vergeblichen Orientierungsversuchen (WLAN war noch im Umschlag im Koffer) fand ich dort eine Touristeninformation, wo mir eine nette junge Frau direkt alles mitgab, was man so gebrauchen kann; U-Bahn-Fahrplan und Broschüren über Sehenswürdigkeiten voller Anzeigen für Restaurants. Und von denen gibt es wahrlich ausreichend, doch dazu später.

Bald darauf war ich mit der Yotsubashi-Linie der U-Bahn unterwegs zu meinem Hotel Richtung Norden. Sollte es mal jemanden meiner Leser nach Osaka verschlagen kann ich das Cordia Hotel nur empfehlen. Im Februar dieses Jahres erst renoviert, ist es ein kleines aber stylishes Hotel in einer ruhigen Seitenstraße. Leider war ich an diesem Tag noch zwei Stunden zu früh, daher ließ ich meinen Koffer im Hotel und machte mir einen ersten Eindruck dieses Teils von Osaka. Das Hotel ist nur einen Block vom Ufer eines Südausläufers des Yodo Rivers entfernt, und ich unternahm zum Zeitvertreib einen kleinen Spaziergang. Weiterlesen

In Better News – 13.04.17

Nach knapp einem Monat Pause (war ja unterwegs und so) hier wieder die guten Nachrichten aus Wissenschaft und Gesellschaft in Zeiten, wo diese doch recht selten sind.

Solarzellen: Japanische Firma stellt Effizienzrekord auf

Eine japanische Firma konnte den Wirkungsgrad von Silicium-Solarzellen auf einen neuen Rekordwert hochschrauben. Die theoretische Höchstleistung ist nicht mehr weit entfernt.

Record new renewable power capacity added worldwide at lower cost

As clean technology costs continue to fall, the world added record levels of renewable energy capacity in 2016, at an investment level 23 percent lower than 2015, new UN-backed research shows.

Bayerische Forscher arbeiten an einem Bio-Kunststoff aus Kleie

In der Natur soll sich der Plastikdeckel innerhalb von zwei bis drei Wochen selbst zersetzen und so gar nicht erst Gefahr laufen im Meer zu landen.

​Impossible Foods to supersize production of lab-grown burger

Rather than marketing to vegans and vegetarians, Impossible Foods and its cohorts are trying to tempt foodies and meat eaters. The idea is that not only can these faux meat products be healthier, with less antibiotics and hormones, but that they’re also less resource intensive and more environmentally friendly.

AWESOME ALERT: SCIENTISTS FIND WAY TO GROW HUMAN HEART TISSUE USING SPINACH LEAVES

We weren’t sure it would work, but it turned out to be pretty easy and replicable. It’s working in many other plants.

Weniger Tierversuche dank virtueller Leber

Das existierende Lebermodell ist das einer Maus. „Ich bin sicher, dass wir unser Modell auch auf die menschliche Leber anwenden können“, sagt Professor Marino Zerial, der die Forschungsarbeiten am MPI-CBG leitet.


This app makes it fun to pick up litter

Jeff Kirschner has created a community that’s crowdsource-cleaning the planet.

Portable, eco-friendly water filter is designed to provide clean water to millions

Our aim is that we can provide the filter for a portable system that doesn’t need electricity – just gravity – to run raw water through it

Illegal Train „Cleaning Unit“ Helsinki

In Anlehnung an klassische Train Bombing Action ist die Cleaning Unit mit Fensterreiniger, Putzlappen und Fenstergummiabzieher ausgestattet.

At The End Of The Cul-de-Sac – Kurzfilm

Ein düsterer Kurzfilm über einen Fremden, der in der Sackgasse eines Suburbs auftaucht und den Anwohnern, die auf ihre Art damit umgehen. Das Ganze wurde mit einer Drohne in nur einer Einstellung gefilmt. Dazu gibt es auch ein Making-of.

„At The End Of The Cul-de-Sac“ short film by Paul Trillo from Paul Trillo on Vimeo.

Ein Mini-Drum&Bass-Rave in der Londoner U-Bahn

Ich habe keine Ahnung, wie die die Sound- und Lichtanlage da in der Schnelle gestern in den Wagen der Bakerloo Line installiert haben. Auf jeden Fall hatten ein paar Leute für ein paar Stationen Spaß bis die Polizei kam.

Vielleicht ja auch mal eine Idee für die KVB?

(via Dangerous Minds)

Strange Beasts – Mit Augmented Reality in die Vereinsamung

Was anfangs aussieht, wie ein Kampagnenvideo eines neuen Start-Ups oder eines Kickstarter-Projekts entwickelt sich eher in die Richtung einer Black Mirror Episode. Die gezeigte Technologie ist nicht weit entfernt von dem, was bald schon machbar ist und zeigt die möglichen Konsequenzen auf die Benutzer. Die Autorin, Regisseurin und Produzentin Magali Barbé sollte vielleicht mal Kontakt mit Charlie Brooker aufnehmen.

Strange Beasts from Magali Barbé on Vimeo.

(via Singularity Hub)

Dieses Bild darf nicht geteilt werden!

Wie unsouverän, eierlos und sich seiner eigenen Sexualität unsicher muss man eigentlich sein, um so idiotische Verbote in die Welt zu setzen, wie es derzeit gang und gäbe in Russland ist. Putin darf auf keinen Fall als Trümmertranse/Tuckenclown bzw. in full Drag abgebildet werden. Denn für die Verbreitung von Darstellungen nicht-traditioneller sexueller Beziehungen in der Öffentlichkeit oder auch in sozialen Medien bekommt man im Land des „lupenreinen Demokraten“ schnell Probleme mit der Justiz. Besonders, wenn man einem Putin-Konterfei die schwule Schminkflinte direkt ins Gesicht ballert.

Also, bloß nicht teilen, damit sich der Führ… äh… Präsident nicht in seiner toxischen Männlichkeit kompromittiert fühlt.

(via Washington Post)