Kunterbunte Pilz-/Korallenskulpturen auf Müll

Stephanie Kilgast bastelt herrlich bunte Skulpturen auf Dosen, Gläser und anderen Fundstücken, die aussehen, wie psychedelische Pilze, Korallen, Sporen und Kristalle die aus dem Weltraum gekommen zu sein scheinen, um sich auf den profansten Objekten niederzulassen.

Ihre Objekte sind auf ihrer Seite auch käuflich zu erwerben.

7 Minuten Filmmaterial von New York 1911

Immer wieder faszinierend sich alte Filmaufnahmen anzuschauen und zu sehen, wie sich die Welt seit dem verändert hat. In diesem siebenminütigen Zusammenschnitt mit Aufnahmen aus New York im Jahre 1911 produziert von der Svenska Biografteatern bekommt man einen Eindruck vom Alltagsleben der Menschen vor über 100 Jahren. Dass diese Filmaufnahmen so lebensnah wirken liegt daran, dass sie auf ein natürliches Maß verlangsamt worden sind (solch alte Filmaufnahmen sind ja sonst immer etwas zu schnell aufgrund der geringen Bildrate pro Sekunde) und ebenso daran, dass sie passend nachvertont wurden.

So bearbeitet präsentiert dieses Filmmaterial eine Zeit (die ja eigentlich noch gar nicht so lange her ist), in der ausnahmslos ALLE Menschen noch Hüte trugen, die Frauen besonders große Exemplare, und in der New York sich aufmachte mit voller Dampfkraft und Elektrifizierung die große Metropole zu werden, wie wir sie heute kennen. Ebenso interessant ist zu sehen, wie chaotisch und augenscheinlich ungeregelt Fußgänger, Pferdedroschken, Straßenbahnen und diese neumodischen Automobile um die Vorherrschaft in den Straßen Manhattans zu kämpfen scheinen. Es erinnert ein bisschen an indische Großstädte der Gegenwart.

(via LikeCool)

Bibliotheken-Grundrisse aus Film und Fernsehen

Neville Johnson Ltd. ist ein britisches Innenarchitektur-Unternehmen, welches als besonderes Special auf seiner Seite einige Grundrisse der bekanntesten Bibliotheken aus TV-Serien und Filmen präsentiert. Dabei sind unter anderem die Zitadelle aus „Game of Thrones“ oder auch die High School Bücherei aus John Hughes „Der Frühstücksclub“.

(via design you trust)

87-jährige kreiert große Kunst mit MS Paint

Was ist das eigentlich mit alten Leuten und MS Paint? Als Grafiker ist dieses Programm ja (natürlich) der Antipode guter grafischer Gestaltung. Aber offenbar hat es Qualitäten für Menschen, die nie was anderes vorgesetzt bekommen haben.

So wie bei der 87-jährigen Concha García Zaera, die von ihren Kindern einen PC geschenkt bekam und in der Zeit, als sie sich um ihren kranken Mann kümmern musste und nicht aus dem Haus kam, begann mit MS Paint Motive von Postkarten nachzumalen.

Nachdem ihre Tochter ihr nahe legte, die Motive nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Instagram zu teilen hat die gute Frau innerhalb weniger Tage eine Gefolgschaft von 151.000 Fans aufgebaut.

Die Bilder Zaeras sind wirklich akribische Kunstwerke sonniger Landschaften, in einem sehr klaren, fast sterilem Stil, für die sie bis zu zwei Wochen benötigt. Aber es entbehrt ihnen nicht ein gewisses Maß an Gefühl für Licht und Schatten, die einen fast die Wärme der Sonne spüren lassen. Also, lasst die Sonne rein und wandert durch die sommerlichen Pixel-Landschaften auf ihrem Instagram-Account.

Letzte Worte des Genies – Ruhe in Frieden Stephen Hawking

Nun ist Stephen Hawking von uns gegangen und hoffentlich mit dem Universum vereint, welches ihn zu seiner Forschung inspirierte. Entgegen der Prognosen seiner Ärzte, die dem damals 21-jährigen Stephen Hawking nicht mal mehr zwei Jahre gegeben hatten, hat er es auch mit seiner ALS-Erkrankung auf stattliche 76 Jahre gebracht.

Er war ein Genie, dessen Erkenntnisse uns noch viele Jahre beschäftigen werden und uns als Menschheit hoffentlich ein Stück weiter gebracht haben und bringen werden. Außerdem war er vielleicht der erste echte Cyborg, der ohne die mechanisch-elektronische Erweiterung seines schwachen Körpers niemals die Möglichkeit gehabt hätte seinem starken Geist Ausdruck zu verleihen.

Außerdem war er Atheist, Familienvater und versierter Nutzer der populären Medien, um seine Bekanntheit und die seiner Arbeit zu mehren. Unvergessen bleiben seine Auftritte in Fernsehserien wie „Star Trek – The Next Generation„, sowie auch bei „Big Bang Theory“.

Die letzten Worte des Physikers an uns hat die Cambridge Universität nun veröffentlicht:

Also immer schön zu den Sternen aufschauen.

Let it goooo – Drag Queen Elsa befreit Polizeiwagen aus dem Schnee

Ausgerechnet eine als Prinzessin Elsa aus Frozen gekleidete Drag Queen (oder ist das dann eine Drag Princess?) hilft einem im Schnee festgefahrenen Polizeiwagen in Boston mit tatkräftiger Unterstützung aus der Misere. Während andere nur ihr Smartphone zücken, um die Szene festzuhalten, hat sie die Situation voll im Griff. Und das in diesem umständlichen und doch so fantastisch angemessenem Kostüm.

Only in Boston’s South End and The Gallows. Local drag queen single-handedly pushed out a stuck police wagon. from r/funny

Oregons Tourismus-Marketingabteilung übertreibt nur geringfügig

Zu Oregon fällt einem ja erstmal nicht viel ein, wenn man selber noch nicht da war. Im Gegensatz zu Kalifornien, was südlich davon liegt und direkt Assoziationen hervorruft. Dass Oregon bestimmt sehr ansprechend ist für neugierige Reisende kann man sich denken, aber das muss der Fremdenverkehr eines Landes ja auch nach außen kommunizieren.

Daher hat das Marketing des Fremdenverkehrs in Oregon die in Portland ansässige Werbeagentur Wieden + Kennedy mit einem Promotion-Clip beauftragt, der ein authentisches Bild dieses schönen Bundesstaates an der Pazifikküste zeigen soll.

Das Ergebnis erinnert eher an einen Trailer für einen neuen Miyazaki-Film und könnte eventuell zu einer falschen Vorstellung über Oregon beitragen. Aber mach euch selber ein Bild:

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