Auch eine Art des Weltenbastelns – Papas Modellbahnlandschaft

Als kurzes Zwischenspiel, bevor ich endlich mal den zweiten Teil meines Artikels ‚Wie ich zum Hobby-Weltenbastler wurde‚ veröffentlichen kann, hier ein kleiner familiärer Einblick, der eventuell erklärt, wo meine Faszination für Weltenbasteln und auch Stadtplanung herkommt.

Mein Vater ist, wie so viele Männer seiner Generation, der Modelleisenbahn verfallen. Jetzt wo er in Rente ist, hat er endlich Zeit sich neben der Gartenarbeit auch voll umfänglich diesem Hobby zu widmen und einen Kellerraum für die Bahnanlage vorzubereiten. Da man für so ein Vorhaben natürlich auch eine Menge Landschaft mit einer Stadt benötigt und die üblichen Kunststoffmodelle leider schweineteuer sind, macht mein talentierter Vater das alles selbst. In allabendlicher Kleinarbeit entstehen aus profanem Karton, den andere wahrscheinlich achtlos wegwerfen würden, Häusermodelle der verschiedensten Epochen und historische Nachbauten von Gebäuden aus der Heimat und anderswo.

Der bisher vollständigste Teil ist die mittelalterliche Stadt der Bahnanlage. Ein Fachwerk-Idyll mit einer Burg, die über der Stadt thront, welches sich als eine Kombination aus frei ausgedachten Häusern und einer Art Hybridstadt zwischen Miltenberg, Rothenburg ob der Tauber und Michelstadt darbietet. Ein paar Impressionen habe ich fotografisch festgehalten:

2 Gedanken zu „Auch eine Art des Weltenbastelns – Papas Modellbahnlandschaft

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