216 Projektoren ermöglichen interaktives 3D-Display

Ein Team der University of South California hat ein Display entwickelt, welches einen Gesprächspartner in drei Dimensionen darstellen kann. Hierbei muss man jedoch einschränken, dass zur Darstellung nicht nur die entsprechende Projektionsfläche benötigt wird, sondern hinter dieser eine Reihe von 216 Einzelprojektoren die 3D-Illusion auf die Glasscheibe bringt. Somit würde ich das eher als 2,5D bezeichnen.

Dieser Aufbau, der mich sehr an den Bibliothekar aus der neueren ‚ The Time Machine‘-Verfilmung erinnert, soll auch ähnlich eingesetzt werden. Durch Spracherkennung soll es dann möglich sein, mit der dargestellten Person zu interagieren, was durchaus als weiterentwickelter Informationsschalter in Museen oder anderen öffentlichen Gebäuden hilfreich sein könnte. Das Beispiel aus dem Video, mit Zeitzeugen des Holocaust zu sprechen ist daher natürlich ein interessantes Anwendungsgebiet und kann solche Erzählungen im wahrsten Sinne des Wortes näherbringen, als wenn man es nur liest.

c109-f109 3005-a77-rep video-v2 from ACM SIGGRAPH on Vimeo.

(via Gizmodo)

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